16. Januar 2019

Krüger: „Dringende Sanierung endlich anpacken“

CDU, FDB/Freie Bürger und Bürgerfraktion bringen einen gemeinsamen Antrag zur notwendigen Sanierung des Innenhofes der Technischen Sammlungen zur Abstimmung – mit Erfolg. Die CDU-Stadträte Steffen Kaden und Peter Krüger sowie Thomas Blümel, Stadtrat der Bürgerfraktion, erläutern das Anliegen.

 

„In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die technischen Sammlungen über Dresden hinaus einen Namen gemacht“, erklärt Stadtrat Steffen Kaden. „Ich persönlich schätze das Museum als einen herausragenden Interaktionsort der Wissensvermittlung und Technikbegeisterung. In Zukunft wollen wir das Haus zu einem Schaufenster der Forschungs- und Wissenschaftslandschaft unserer Stadt entwickeln. Dazu gehört neben der kuratorischen Arbeit auch die fortgesetzte bauliche Ertüchtigung des Areals. Hier ist die Kommunalpolitik gefordert. Mit einem gemeinsamen Antrag bringen die FDP/Freie Bürger-, Bürgerfraktion und die CDU die längst überfällige Sanierung des Innenhofes der Sammlungen endlich auf den Weg.“ 

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Peter Krüger, unterstreicht den drängenden Handlungsbedarf und erläutert das baupolitische Anliegen:
„Die Kellerdecke im Hof des Ernemann-Baus auf der Junghansstraße ist in einem denkbar schlechten baulichen Zustand. Hier dürfen Besucher nicht mal mehr ihre Fahrzeuge abstellen, weil der unterkellerte Bereich keine ausreichende Tragfähigkeit aufweist. Daher sind Teilbereiche des Innenhofes abgesperrt, um zusätzliche Last zu vermeiden“, so Peter Krüger. „Es besteht fraktionsübergreifend Konsens, dass die Sanierung des Innenhofes für den uneingeschränkten Betrieb der Technischen Sammlungen prioritär ist. Umso mehr freut es mich, dass auch im Stadtrat der Sachpolitik vor dem parteipolitischen Meinungsstreit der Vorzug gegeben wurde und unser gemeinsamer Antrag im Finanzausschuss ohne Gegenstimme durchgegangen ist. Das sind gute Nachrichten für die Sammlungen und für Blasewitz/Striesen.“

Stadtrat Thomas Blümel von der Bürgerfraktion verweist in diesem Zusammenhang auf das weitere Prozedere:
„Die Stadtverwaltung soll in einem ersten Schritt Sanierungsvarianten erarbeiten, auf deren Grundlage wir den nötigen Finanzbedarf ermitteln können. Am Ende muss der Stadtrat entscheiden, für welche Vorzugsvariante wir die dafür notwendigen Mittel aus der Liquiditätsreserve zur Verfügung stellen.“