20. September 2018

Krüger: „Mit ‚Housing First‘ Obdachlosigkeit bekämpfen“

In enger Abstimmung mit Experten aus der Wohnungslosenhilfe hat die CDU einen Antrag erarbeitet, der Obdachlosen substanziell helfen soll. Das innovative Konzept ‚Housing First‘ wurde heute im Stadtrat beschlossen. CDU- Stadtrat Peter Krüger erläutert das Anliegen.

„Solang es in Dresden Kinder gibt, die in Obdachlosenheimen leben, sind wir als Kommunalpolitiker gefordert. Dabei geht es uns nicht nur um die Sicherstellung der sozialen Daseinsvorsorge. Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe leisten, das heißt dort besonders unterstützen, wo Menschen in Problemlagen ihre Situation aus eigener Kraft nicht verändern können“, stellt Peter Krüger klar.

„Dabei verfolgen wir mit unserem Antrag einen innovativen Ansatz, der eine Alternative zum herkömmlichen System von Notunterkünften bietet. ‚Housing First‘ – auf Deutsch: ‚Erst wohnen und dann alles andere‘ –  ist ein neuartiges Konzept, mit dem viele Städte bereits positive Ergebnisse erzielt haben“, so der Stadtrat.

Der Ansatz basiert darauf, dass Wohnungslose zunächst eine stabile Unterkunft brauchen, bevor sie ihre Probleme angehen und lösen können. Wir bringen damit ein solide untersetztes Modellvorhaben für die schwächsten Glieder unserer Stadtgesellschaft auf den Weg“, erklärt Peter Krüger und verweist auf einen weiteren Aspekt des CDU-Antrages: „Eine Befragung von obdachlosen Menschen soll detaillierte Informationen zu deren Lebenssituation ermitteln, damit die Landeshauptstadt ihren Verpflichtungen nachkommen und bedarfsgerechte Hilfsangebote für diese Personengruppe vorhalten kann.

Politik braucht gute Ideen und Lösungen in der Sache“, betont Peter Krüger. „Die CDU wird dieser Verantwortung gerecht mit einer bedarfsorientierten und innovativen Sozialpolitik hier vor Ort in Dresden!“

 

Dresden, den 20. September 2018