13. Juni 2018

Ihle: „Bevölkerung besser vor Tuberkulose schützen“

Gesundheitspolitische Sprecherin der fordert deutlich schärfere Regeln

Nach dem jüngsten Tbc-Vorfall in der HOGA-Schule sieht sich die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, Astrid Ihle, in ihren Forderungen bestätigt:

„Die Wiederkehr der Tuberkulose in der HOGA-Schule verdeutlicht, mit welch schwerwiegender Infektionskrankheit wir es hier zu tun haben. Der Vorfall zeigt auch, dass die lange Ansteckungszeit eine Feststellung der Erkrankungsfälle problematisch gestaltet. Das heißt konkret, seit wann genau ein Betroffener eine Infektionsgefahr für sein Umfeld darstellt.
Die zuständige Bürgermeisterin, Frau Dr. Kaufmann, muss uns die Frage beantworten: Warum hat sie weder im September noch zu einem späteren Zeitpunkt das Robert-Koch-Institut (RKI) in den Umgang mit dem Infektionsgeschehen an der Schule einbezogen? Das ergab eine schriftliche Anfrage beim RKI in Berlin. Nur auf diesem Wege können geltende Standards überprüft und nötigenfalls den aktuellen Bedingungen des häufigeren Auftretens der Tuberkulose-Erkrankung angepasst werden“, unterstreicht die gesundheitspolitische Sprecherin.

„Wir müssen die Defizite, die im Zusammenhang mit den Tbc-Fällen in der HOGA-Schule sichtbar geworden sind, im Interesse unserer Bürger beheben. Die CDU-Fraktion hat dazu einen Antrag im Geschäftsgang, über den in der nächsten Stadtratssitzung entschieden wird. Im Kern geht es uns um eine Konkretisierung des Reglements, wie sie das RKI empfiehlt. Insbesondere beim Thema Information und Aufklärung, aber auch beim Modus der im Krankheitsfall stets erforderlichen Umgebungsuntersuchungen sehen wir Handlungsbedarf. Ich fühle mich in der Pflicht, alles zu tun, um unsere Bevölkerung besser vor dieser Krankheit zu schützen und ihr solche Schicksale zukünftig zu ersparen“, so Astrid Ihle abschließend.

Dresden, den 13. Juni 2018