08. November 2016

Brauns: Nicolaistraße nun städtebaulich aufwerten!

CDU-Fraktion begrüßt Abriss der ruinösen Gebäude und Neubauvorhaben

Seit 2009 standen die Plattenbauten an der Nicolaistraße leer und siechten vor sich hin – nun hat der Nachfolger der GAGFAH-Group, die Vonovia SE, endlich den entscheidenden Schritt gewagt und mit dem Abriss der mittlerweile vollkommen entkernten Gebäude begonnen. Dr. Hans-Joachim Brauns, CDU-Stadtrat aus dem Wahlkreis Altstadt, begrüßt diese Entwicklung sehr:

„Dass der Eigentümer sich zu diesem Schritt entschlossen hat, kann sowohl für die städtebauliche Entwicklung in der südlichen Johannstadt als auch für den Wohnungsmarkt in unserer Stadt nur von Vorteil sein. Ich begrüße diesen Schritt daher ausdrücklich. Diese Entwicklung hatten wir bereits 2012 mit dem Beschluss zur Beendigung des Rückbauprogramms eingeleitet – wir freuen uns, dass dieser Beschluss endlich umgesetzt wird.“

Bereits Ende 2012 hatte die CDU-Fraktion als treibende Kraft gemeinsam mit der SPD, der FDP und der damaligen Bürgerfraktion einen Stadtratsbeschluss erwirkt, der u.a. den Rückbau der Gebäude an der Nicolaistraße forderte. Ziel war es, „zeitnah eine neue Wohnbebauung mit mindestens gleicher Anzahl von Wohneinheiten, die sozial bedarfsgerecht ausgestattet sind“ bzw. „die zeitnahe straßenbegleitende Bebauung in diesem Areal“ zu ermöglichen (Antragstext).

Dr. Brauns bekräftigt, dass er das Fördern und Fordern von privaten Investoren für die richtige Politik hält: „Während andere seit Jahren in das Horn der Rekommunalisierung blasen und mit staatlichen Mitteln Wohnungen bauen wollen, halten wir den Weg, privaten Investoren möglichst keine Steine in den Selbigen zu legen, für den besseren. Während die ‚neue Woba‘ noch nicht eine Wohnung realisiert hat, bauen Private in Dresden zurzeit auf höchstem Level – so geht es in die richtige Richtung. Gäbe es eine Wohnungsnot in Dresden tatsächlich, hätten die LINKEN sie mit ihrer Wohnungspolitik noch verschlimmert.“

„Wir würden uns freuen, wenn der Baustart nicht erst – wie angekündigt – 2018, sondern schon eher erfolgen könnte; haben jedoch Verständnis dafür, dass noch einige Abstimmungen z.B. mit dem Stadtplanungsamt getroffen werden müssen. In jedem Fall ist es gut, sich auf eine vernünftige städtebauliche Lösung zu einigen, die v.a. auch zum Areal rund um den Fetscherplatz und der südlichen Johannstadt passt. Die einmalige Chance zur städtebaulichen Aufwertung darf nicht pseudomoderner Architektur zum Opfer fallen. Modern ja, aber bitte in Abstimmung mit dem bereits vorhandenen Umfeld“, gibt Dr. Brauns bei den weiteren Planungen zu bedenken.

„Darüber hinaus wäre ich froh, würde man auch die Gespräche zur DVB suchen. Denn meines Wissens sind die Überlegungen der DVB, im Zuge der Umgestaltung des Areals Nicolaistraße auch die Gleisführung zwischen Fetscherplatz und der Innenstadt anzupassen, nicht vom Tisch. Ich rege an, dass sich die Beteiligten hierzu frühzeitig zusammensetzen und gemeinsam eine gute Lösung finden“, so Dr. Brauns abschließend.

Dresden, den 08. November 2016