06. Juni 2019

Ahnert: Rot-Rot-Grüne Streichung von Schulplätzen korrigieren!

In der Johannstadt braucht es ein neues Gymnasium. Die aktuell diskutierte Vorlage und die Folgen der Streichung von Schulplätzen an Gymnasien und Grundschulen kommentiert die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, Heike Ahnert:

„Die ideologisch motivierte Schulpolitik von Linken, SPD und Grünen ist voraussehbar gescheitert! Angesichts mangelnder Kapazitäten erweist sich die Streichung des Gymnasiums Johannstadt durch den Beschluss der linken Fraktionen als großer Fehler. Diese Fehlentscheidung müssen wir ebenso dringend korrigieren wie die Streichung von Grundschulplätzen in der Dresdner Altstadt. Wir haben wertvolle Zeit vertan“, so Ahnert.

„Bereits vor zwei Jahren hatte die CDU einen weiteren Gymnasialstandort gefordert, konnte sich gegen den rot-rot-grünen Block jedoch nicht durchsetzen. Während Plätze an Gymnasien fehlen und die Kinder dank der Standortpolitik der Mehrheitsfraktionen nun teils weite Wege in Kauf nehmen müssen, wird es 300 Oberschulplätze zu viel geben! Den Preis für diese Fehlentscheidung von Rot-Rot-Grün zahlen jetzt die Schülerinnen und Schüler“, moniert Heike Ahnert.

„Angesichts des nun bestehenden akuten Handlungsbedarfs unterstützen wir die Gründung eines Gymnasiums an der Pfotenhauer Straße. Der Umzug der 101. Oberschule an die Cockerwiese ist die logische Konsequenz!“

Im Zuge der Beratung der Gründungsvorlage regt die Bildungspolitikerin an, auch die Grundschulsituation in der Altstadt zu thematisieren:

„Wir sind uns, meine ich, fraktionsübergreifend einig, dass es schnell eine Lösung für den Grundschulbezirk Altstadt I geben muss. Bis zum Bau der neuen Grundschule an der Cockerwiese können wir nicht warten. Wir werden in der Beratung erneut die Erweiterung des Standortes Struvestraße 11 und den Tausch der Erich-Kästner-Schule und der 10. Grundschule thematisieren. 2017 hatten wir bauliche Anpassungen vorgeschlagen. Die Baumaßnahmen könnten heute schon laufen und die Situation an der 113., 16. und 10. Grundschule zeitnah eine Entspannung erfahren.“

Ergänzend weist die Bildungspolitikerin darauf hin, dass die CDU, anders als heute berichtet, nicht die Gründung eines Gymnasiums an der Pfotenhauer Straße abgelehnt habe. Allein die Vorgründung des „Gymnasiums Prohlis“ (Änderungsantrag RRG für Gymnasium LEO zum Zeitpunkt der Diskussion) an diesem Standort statt am Bertelsdorfer Weg erschien wenig sinnvoll. Dieser Argumentation war RRG später gefolgt.