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Brauns: Gerokstraße & Co. dürfen nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden

Das Straßen- und Tiefbauamt braucht mehr Geld und Personal

Straßen wie die Gerokstraße in Johannstadt gibt es viele in Dresden. Seit der Wende ist dort wenig passiert: Es sind geflickte Buckelpisten aus Kopfsteinpflaster, die noch aus DDR-Zeiten stammen.

Warum mit Blick auf die Verteilung der überschüssigen Haushaltsmillionen gerade auch bei den Nebenstraßen dringend etwas passieren muss, erklärt unser Stadtrat aus Schönfeld-Weißig Hans Joachim Brauns:

"Das Straßen- und Tiefbauamt ist aus unserer Sicht deutlich unterfinanziert, da müssen wir dringend etwas tun. Wir setzen uns dafür ein, dass das Amt in den nächsten Jahren nachhaltig und deutlich mehr Geld zur Verfügung hat und auch personell aufgestockt wird. Die Zahl der reparaturbedürftigen Nebenstraßen in Dresden ist enorm hoch, und mit dem derzeitigen Personal ist das kaum zu schaffen.

Unser Forderung gründet sich darauf, dass zu einem guten Wohnumfeld auch eine sanierte und leise Straße gehört. Kopfsteinpflaster muss in jedem Fall aus unserem Straßenbild verschwinden. Das wird auch gerade die Sicherheit für Radfahrer erhöhen, denn Kopfstein ist Gift für Radfahrer."

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