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Ahnert: keine Verzögerungen mehr bei Hochwasserschutz im Dresdner Osten

Der gesamte Hochwasserschutz in Laubegast muss vorankommen

Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam, manchmal sehr langsam. Seit 2014 ist der Flutschutz am Altelbarm beantragt, jetzt erst hat die Landesdirektion als zuständige Behörde den Plänen zugestimmt. Damit hat die 540 m lange Anlage zwischen der Marburger Straße und der Straße Am Fuchsbau die nächste Hürde genommen. Starten wird der Bau aber nicht vor Herbst 2022.

Weitere Verzögerungen können wir uns nicht mehr leisten, sagt unsere Stadträtin aus Leuben Heike Ahnert:

"Es ist wichtig, dass es jetzt zügig geht. Die Bauleistungen können erst Anfang 2022 ausgeschrieben werden. Doch wie schnell eine Flut kommen kann, das haben uns die Katastrophen der jüngsten Vergangenheit gezeigt.

Und damit ist der Hochwasserschutz ja auch noch lange nicht komplett. Bei den Maßnahmen von der Elbstromseite her von Berchtesgadener Straße bis Werft sind wir noch lange nicht soweit. Da haben noch nicht mal die Planungen begonnen. Vorausgehen soll eine erweiterte Grundlagenermittlung, in deren Rahmen technische und wirtschaftliche Voraussetzungen geklärt werden. Die Mittel dafür sind im aktuellen Landeshaushalt eingestellt, jetzt muss es auch hier umgehend vorwärts gehen.

Der Hochwasserschutz in Laubegast wird nur als Ganzes funktionieren. Deswegen ist es wichtig, dass alles insgesamt voran kommt."

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© www.dresden.de Peter Haschenz