Ausschuss für Soziales und Wohnen

Der Ausschuss für Soziales und Wohnen befasst sich mit diesen Kernthemen der Demografie und des demografischen Wandels. Die Lebenserwartung der Menschen in Dresden ist im letzten Jahrzehnt enorm gestiegen. Diese Tendenz hält an, d. h. der Anteil der Senioren an der Stadtbevölkerung wird weiter zunehmen. Diese älteren Menschen benötigen meist ein hohes Maß an sozialer und gesundheitlicher Betreuung. Schwerpunkte der gesundheitlichen Behandlung sind die Krankenhäuser. Die Hauptentwicklungslinien auf diesem wichtigen Feld sind dem Abschnitt über den Krankenhausausschuss zu entnehmen.

Aber auch außerhalb gesundheitlicher Belange wollen wir für unsere Senioren Bedingungen schaffen, die es ihnen erlauben, ihren Lebensabend in Zufriedenheit und möglichst lange auch in Selbständigkeit zu verbringen. Dazu soll unter anderem das Platzangebot in betreuten Wohnformen erweitert werden. Außerdem stehen wir für eine gute ambulante Seniorenbetreuung ein. Seit der Umwandlung der Altenheime in die Cultus gGmbH haben unsere Senioren ein gutes und sicheres Zuhause. Die Modifizierung dieser Eigenbetriebe ist aus unseres Sicht noch immer beispielgebend für ein wirtschaftlich gut strukturiertes Unternehmen.

Die demografische Entwicklung in Dresden bedeutet jedoch nicht ausschließlich Überalterung der Gesellschaft, vielmehr erleben wir seit Jahren - und laut Prognosen auch noch über die nächsten Jahre verteilt - einen Anstieg bzw. Zuzug junger Menschen. Daher ist christlich orientierte Familienpolitik ein Schwerpunkt unserer Bemühungen. Ein familienfreundliches Umfeld mit vielfältigen Angeboten für Familien mit Kindern soll geschaffen werden, um diese Menschen zum Verbleib in der Stadt zu veranlassen.

Beim Thema Wohnen soll als wichtigstes politisches Ziel genannt werden, dass auch zukünftig für jeden Bürger unserer Stadt eine seinen Möglichkeiten angemessene bezahlbare Wohnung zur Verfügung steht. In diesem Rahmen erscheint es uns sinnvoll, einen Teil von Belegungsrechten zu sichern.

Ferner ist uns der DresdenPass, den wir 1992 ins Leben riefen, eine Herzensangelegenheit. Über ihn werden viele sozial Bedürftige in das reichhaltige kulturelle und soziale Leben der Landeshauptstadt integriert.