Ausschuss für Bildung (Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen)

Dresden ist seit 2008 bundesweit an der Spitze der Geburtenzahlen und attraktiver Zuzugsort für junge Familien mit Kindern. Auf diese schöne Entwicklung haben wir mit einem gewaltigen Investitionsprogramm für den Neubau, die Erweiterung und Sanierung von Kitas und Schulen reagiert. Dies bleibt unsere oberste Priorität!

Auf den Anfang kommt es an!

Mit dem Ausbau der Betreuungsplätze ab 2009 konnte Dresden als eine der wenigen Großstädte den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz erfüllen. Neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gilt für uns aber auch, die Anforderungen an die Qualität frühkindlicher Bildung – von der Ersatzbetreuung bis zur Fortbildung der Fachkräfte - zu erfüllen. Die Bildung unserer Kinder beginnt in der Familie, die Wissen und grundlegende Werte weitergibt. Darauf aufbauend legen Kita und Schulen die Grundlagen für einen erfolgreichen Lebensweg. Den vielfältigen Herausforderungen in den jeweiligen Stadtteilen und Einrichtungen können wir nur mit zusätzlichen Ressourcen gerecht werden. Dabei wollen wir insbesondere Programme für Sprachentwicklung und Mobilität  weiterentwickeln. Die größte Herausforderung für die Zukunft wird die bedarfsgerechte Bereitstellung von Fachkräften bleiben. Darauf müssen und werden wir Antworten finden.  

Beste Rahmenbedingungen für erfolgreichen Unterricht

Die Sächsische Bildungspolitik hat gute Voraussetzungen für ein leistungsfähiges Bildungswesen im Freistaat geschaffen. Zur guten Schule gehört aber auch eine gute schulische Infrastruktur. Das heißt zuallererst, es müssen für alle Schülerinnen und Schüler möglichst ortsnah Schulplätze vorhanden sein. Der aktuelle rot-grün-rote Schulnetzplan leistet dies leider nicht. Wir als CDU-Fraktion arbeiten aktiv daran, politische Fehlentscheidungen zu revidieren und beste Lösungen für Eltern, Schüler und Lehrer zu finden.       

Viele Schulen konnten in den letzten Jahren saniert oder neu gebaut werden. Dabei ist Vorbildliches entstanden. Doch es bleiben zahlreiche Aufgaben. Mit einem Antrag haben wir die Kosten für die notwendigen Investitionen in jeder Dresdner Schule und Turnhalle ermitteln lassen: Benötigte Finanzmittel von ca. 500 Mio. Euro sind bis 2021 in der Finanzplanung der Stadt bisher nicht berücksichtig. Uns geht es jetzt um einen Perspektivplan für alle noch nicht (vollständig) modernisierten Gebäude. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolgen wir eine klare Haushaltsstrategie: Wir stellen freiwillige kommunale Aufgaben gegenüber dieser Pflicht konsequent auf den Prüfstand und suchen nach Möglichkeiten, Baukosten zu reduzieren. Dabei hat sich die Übertragung des Projektmanagements an die städtische STESAD bewährt.

Dresden braucht eine Bildungsstrategie

In einem breiten, sachlichen und ehrlichen Diskurs muss Dresden zu einer ganzheitlichen Bildungsstrategie kommen, welche die Voraussetzungen für digitale Bildung, Ausstattungsstandards, Integration, Inklusion bis hin zum Lernen im Alter umfasst. Das bleibt unser Anspruch und unser politisches Ziel.