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Vor dem Schaden klug sein

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Wie wir den Blackout aus dem September aufarbeiten müssen

Der umfassende Stromausfall am 13.09.2021 hat deutlich gemacht, wie sensibel unsere Infrastruktur ist. Wir sind extrem abhängig vom Funktionieren von Umspannwerken, Bahnanlagen und Rechenzentren, aber auch von Gas- und Wasserversorgung. Wenn von einem Moment auf den anderen eine der Ressourcen ausfällt, hat das schwerwiegende Konsequenzen.

Dass ein kleiner Ballon in der Lage zu sein scheint, weite Teile der Stromversorgung lahm zu legen, ist Anlass nachzufragen: Wie ist es im Übrigen um die Sicherheit der sonstigen kritischen Infrastruktur bestellt ist: die energetische Versorgung, aber auch die Kommunikation und die Lebensmittel.

Dabei ist uns bewusst, dass nicht alle Aspekte des Themas, insbesondere Sicherheitsstrukturen und –konzepte, für eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit geeignet sind.

Daher wollen wir den Oberbürgermeister beauftragen:

  1. umfassend über die Gründe des Stromausfalls vom 13.09.2021, über die eingeleiteten Maßnahmen (inkl. ggf. der Kosten) zur schnellen Wiederherstellung der Versorgung sowie über den aktuellen Stand der Schadensbeseitigung zu berichten.
  2. die konkret erforderlichen Maßnahmen und die zu erwartenden Gesamtkosten zu benennen, um die Netzstruktur der Stromversorgung insgesamt sicherer zu gestalten,
  3. in geeigneter Weise zu berichten,
    • ob die Einrichtungen der kritischen Infrastruktur ohne Verbindung zum Internet und die externe Stromversorgung) betrieben werden können,
    • ob Mobilfunkmasten übergangsweise ohne Stromversorgung betrieben werden können,
    • ob Vorkehrungen getroffen bzw. Notfallkonzepte vorhanden sind, die die existenziellen Folgen eines längeren Stromausfalls für die Bevölkerung im Blick haben.

Schreiben Sie Hans-Joachim Brauns: