Gruppenfoto 01 Cdu Fraktion Stadtrat Dresden Rgb

Neues aus der Stadtratsfraktion

Neuregelung zur Haushaltssperre sorgt für bessere institutionelle Förderung

Nachdem der Stadtrat in der vergangenen Woche mehrheitlich beschlossen hatte, die Haushaltssperre u. a. für die Kulturförderung auf 10 % zu begrenzen, hatten wir gemeinsam mit SPD und Grünen am Rande der Stadtratssitzung und über das Wochenende eine weitgehende Einigung für die Verteilung der Mittel erzielt. Für die nicht geeinten Positionen haben wir getrennte Änderungsanträge eingebracht, die punktweise einzeln abgestimmt wurden.

Hier konnten wir für „Erkenntnis durch Erinnerung e. V.“ (den Trägerverein der Gedenkstätte Bautzner Straße) eine leichte Erhöhung der Institutionellen Förderung für 2026 erreichen. Das Putjatinhaus als einzige Kultureinrichtung im Dresdner Osten wird auf CDU-Antrag ebenfalls stärker gefördert als von der Verwaltung vorgesehen.

Keine Mehrheit fand unser Antrag, die Jazztage auch im kommenden Jahr mit einer institutionellen Förderung zu unterstützen, sie gehen somit leer aus.

Mit den getroffenen Beschlüssen zur Institutionellen Förderung besteht nun Planungssicherheit für die Träger. Die Entscheidung über die Projektförderungen haben wir gemeinsam ins neue Jahr vertagt, hier haben wir aufgrund des Beschlusses zur Korrektur der Haushaltssperre noch Gesprächsbedarf.

TAG24 Dresden: Kulturausschuss streicht viele Fördergelder: Dixieland gerettet, andere gehen leer aus

Parallel sorgt die Zukunft des Alten Leipziger Bahnhofs als Standort für einen Gedenk- und Begegnungsort für Diskussionsstoff. Ein durch den Stadtrat beauftragtes Konzept liegt zwischenzeitlich vor. Jedoch befindet sich das Grundstück nach wie vor im Eigentum von Globus, eine Realisierung des Konzeptes wäre frühestens nach Eigentumsübergang an die Landeshauptstadt Dresden möglich. Dazu befindet sich die Verwaltung in intensiven Gesprächen mit Globus. Der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof wirft uns vor, den Gedenkort blockieren zu wollen und fordert von der CDU-Fraktion die Zustimmung zur Freigabe weiterer finanzieller Mittel für die Weiterentwicklung des Konzeptes. Wir wollen jedoch zunächst die Eigentumsfrage geklärt sehen und die Konzeptbearbeitung bis dahin zurückstellen - (siehe Folgeartikel).

Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof

Die CDU-Fraktion bekennt sich zur historischen Verantwortung Deutschlands und unterstützt die geplante Errichtung eines Gedenk- und Begegnungsortes am Alten Leipziger Bahnhof. Voraussetzung dafür ist jedoch der Übergang des Grundstücks in städtisches Eigentum. Erst dann ist es sinnvoll an dem Nutzungs- und Betreiberkonzept weiterzuarbeiten. Zum Beitrag

Keine Windkraftanlagen im Dresdner Stadtgebiet

Der Regionale Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge arbeitet derzeit an der Ausweisung von Vorranggebieten für die Windenergienutzung.

Für uns ist klar: Keine Windräder in der Dresdner Heide und im Schönfelder Hochland. Wir fordern ein Konzept, das alle erneuerbaren Technologien gleichberechtigt berücksichtigt und z.B. Photovoltaik miteinbezieht. Die Landeshauptstadt verfügt über zahlreiche kommunale und privatwirtschaftliche Gebäude, große Gewerbedächer, Parkhäuser, Schul- und Verwaltungsbauten. Diese Flächen bieten ein enormes Potenzial für Photovoltaik – ohne Eingriff in Natur- und Erholungsräume. Zum Beitrag

Was wäre Dresden jetzt ohne Waldschlößchenbrücke?

Die Waldschlößchenbrücke in Dresden erhält endgültige Genehmigung - nicht mehr und nicht weniger. Die Landesdirektion Sachsen hat entschieden, dass der Planfeststellungsbeschluss für die Dresdner Brücke weiter gilt.

Dazu unser wirtschaftspolitischer Sprecher Steffen Kaden: „Wir sind froh, dass wir die Waldschlößchenbrücke haben. Nicht auszudenken, wie der Verkehr rollen würde nach dem Einsturz der Carolabrücke. Der Bürgerwille wurde umgesetzt. Wir haben allen Grund zur Freude. Und als Ingenieure natürlich auch.“

Hintergrund:
Am 27. Februar 2005 haben die Dresdner in einem Bürgerentscheid über den Bau der Waldschlößchenbrücke abgestimmt. Vorausgegangen war ein Bürgerbegehren des Vereins Pro Waldschlößchenbrücke, das von 69.487 stimmberechtigten Dresdner Bürgerinnen und Bürgern unterschrieben wurde. Genügt hätten bereits 59.364 gültige Unterschriften; 15 % der stimmberechtigten Dresdner. Beim Bürgerentscheid votierten damals 67,92 Prozent mit Ja und 32,08 Prozent mit Nein.

DNN: Genehmigung erteilt Waldschlößchenbrücke in Dresden ist kein Schwarzbau mehr (€)
SZ: Kein Schwarzbau mehr: Waldschlößchenbrücke in Dresden erhält endgültige Genehmigung (€)