Wie geht es am Alten Leipziger Bahnhof?
Auf der Tagesordnung des Stadtrates stand ursprünglich für die Sitzung am 13. November 2025 auch die Vorlage zum Nutzungs- und Betreibungskonzept für einen Gedenkort mit einer Bildungs-, Vermittlungs- und kulturellen Begegnungsstätte Alter Leipziger Bahnhof, erstellt durch den Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof e. V.
Für den Stadtrat bringt die CDU-Fraktion nun einen Ersetzungsantrag ein. Ziel ist, das vorgelegte Konzept zur Kenntnis zu nehmen, weitere Schritte jedoch zunächst zurückzustellen, bis die Eigentumsfrage für das betreffende Grundstück geklärt ist. >> Zum Beitrag
Spannend, dass die linke Seite zwar heftige Vorwürfe gegen unseren kulturpolitischen Sprecher Mario Schmidt erhebt, aber namentlich nicht aus der Deckung kommt. Das erklärt dann auch, warum man sich einer Diskussion über die Vorlage im zuständigen Kulturausschuss verweigert hat. Einzig Anne Herpertz äußert sich, obwohl sie fachlich mit der Vorlage gar nicht befasst war bzw. ist.
Für Stadtrat Mario Schmidt ist klar: „Bevor am Alten Leipziger Bahnhof etwas passieren kann, braucht es eine finale Klärung der Grundstücksfrage. Denn die in Rede stehenden Flächen sind privates Eigentum.
Mit anderen Worten: Ich bin nicht gegen den Gedenkort. Ich will, dass am Alten Leipziger Bahnhof was passiert. Aber dafür müssen wir die Schritte in der richtigen Reihenfolge gehen.“
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