Campuslinie zum Wasaplatz: Stadt legt neue Varianten vor
Mit dem Slogan "Stadtbahn 2020" gingen Stadt und Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) einst ins Rennen. Das Ziel ist inzwischen bei der Campuslinie weit verfehlt. Nunmehr legt sich die Stadt nicht mehr auf eine Zeitschiene fest.
Dazu Stadtrat Mario Schmidt, der auch im Stadtbezirksbeirat Prohlis sitzt: "Die nun von der Stadt auf den Tisch gelegten, überarbeiteten Varianten lassen Zweifel aufkommen. Sie offenbaren das Grunddilemma, welches die Verwaltung offenkundig nicht sehen will: Die Campuslinie über die Caspar-David-Friedrich-Straße und den Wasaplatz führen zu wollen, ist praktisch nicht machbar. Die Caspar-David-Friedrich-Straße ist zu schmal, um sie für alle Verkehrsarten umzubauen. "
Die Sperrung der Lockwitzer Straße lehnen wir nach wie vor ab. Die Öffnung der Lannerstraße verlagert das Problem an den Kreuzungsbereich Kreischaer Straße/Lannerstraße/Altstrehlen und ist nicht zu Ende gedacht. Bürgermeister Kühn (Grüne) sollte einsehen, dass die Campuslinie derzeit nicht realisierbar ist! Zwar können die Planungen aufgrund der Fördermittel für das Gesamtprojekt nicht vollends beerdigt werden, aktuell kosten die Planungen und Untersuchungen nur sinnlos Geld und binden personelle Ressourcen, die wir an anderer Stelle (z.B. Wiederaufbau der Carolabrücke) momentan dringender benötigen.
DNN: Campuslinie zum Wasaplatz: Stadt legt neue Varianten vor, CDU-Politiker fordert Planungsstopp (€)