Spannungsfeld Kulturförderung
Klappern gehört zum Handwerk, sagt der Volksmund. Und es ist legitim, auf sich und seine erhoffte Förderung aufmerksam zu machen. Dies sollte aber sachlich richtig erfolgen. Den Ton, den mittlerweile einige Akteure aus der "Freien Szene" anschlagen, dürfte kaum geeignet sein, um sich als Gesprächs- und Vertragspartner zu akkreditieren.
Unser kulturpolitischer Sprecher Mario Schmidt mahnt zurecht an, dass derartig in die Öffentlichkeit posaunte Anschuldigung den Weg zu einer Einigung erschweren:
"Das Kulturbüro Dresden veröffentlichte bei Instagram gestern im Einklang mit der gemeinsamen Presseerklärung von SPD, Grünen und Linken einen Beitrag, u. a. diese Kachel.Die Kommentarfunktion wurde deaktiviert. Warum wohl? Weil man mit Falschaussagen gezielt Stimmung macht und somit die Debatte weiter anheizen will.Wer aber im Vorfeld schon zeigt, dass man nicht mit Fakten argumentieren kann, erweist sich nicht als vertrauenswürdiger Fördermittelempfänger. Fakt ist nämlich: Es gab zu keinem Zeitpunkt eine eigene Vorlage der CDU-Fraktion im Dresdner Stadtrat zur Kulturförderung. Es gab eine Liste, die die Grundlage für Verhandlungen darstellen sollte. Diese Verhandlungen wurden jedoch durch Rot-Rot-Grün boykottiert, weshalb diese jetzt die fehlende Einigung beklagen."