Ein Plädoyer für eine einzügige Brücke
Es ist das eingetreten, was wir erwartet haben. Der Stadtrat hat Parameter für die neue Brücke vorgegeben und extrem kreative Lösungen erhalten.
Stadträtin Bettina Kempe-Gebert, Mitglied des Begleitgremiums Carolabrücke hat sich im Vorfeld dafür eingesetzt, dass die Stadtverwaltung beim Bundeswasserstraßenamt Lockerungen für das Lichtraumprofil verhandelt. „Mit einer riesigen Spannweite lassen sich keine Bögen konstruieren. Bogenbrücken sind aber die DNA von Dresden. Die Verwaltung hat sich sehr eingesetzt, sodass wir Bögen bekommen können.“
Jetzt seien Detailfragen wie Materialität der Brücke, Anordnung der Pfeiler und die Anbindung an die Ufer zu bewerten. Für die CDU-Fraktion sei es wichtig, die Aufspreizung der Straßenzüge an den Brückenköpfen zu reduzieren. Das bietet die Chance, später die Straßenbahn in Mittellage zu bekommen und mit dieser Vorgabe auch den Verkehrsraum St. Petersburger Straße neu zu planen.
Kempe-Gebert hält eine einzügige Brücke für sinnvoll, weil diese Konstruktion mit der geringsten Breite auskomme und flexibel genutzt werden könne. „Wenn wir eines Tages nicht mehr vier Fahrspuren benötigen, könnte ein Radschnellweg über die Brücke geführt oder Verweilzonen eingerichtet werden.“
Die Planer haben ihre Entwürfe in kurzen Videos vorgestellt, die auf der Internetseite www.dresden.de/carolabruecke abrufbar sind.
DNN: Das sind die Entwürfe für die neue Carolabrücke in Dresden (free)
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SZ: Neue Carolabrücke in Dresden: Was zur Breite, den Radwegen und den Kosten bekannt ist (€)
SZ: Kommentar Neue Carolabrücke in Dresden: Fangt endlich an mit Bauen!