Gruppenfoto 01 Cdu Fraktion Stadtrat Dresden Rgb

Neues aus der Stadtratsfraktion

Für unsere baupolitische Sprecherin Bettina Kempe-Gebert sind die Geschehnisse rund um die Brücke Budapester Straße der Beleg dafür, dass die Carolabrücke vier Fahrspuren braucht.

„Wir brauchen Redundanz im Verkehrssystem, wir brauchen eine gute Alternative, wenn andere Elbbrücken saniert werden müssen. Der Stadtrat hat vier Planungsbüros mit Entwürfen für eine vierspurige Brücke beauftragt hat. Wir befinden uns mitten in einem öffentlichen Vergabeverfahren. Da kann nicht so einfach die Aufgabenstellung verändert werden. Das ist nicht zulässig.“

Entwürfe mit zwei Spuren dürfen gar nicht in die engere Betrachtung der Auswahlgremien kommen. Ein Bekenntnis für zwei Spuren hätte einen Stopp der Planungsprozesse zur Folge. Das würde den Zeitplan für den Wiederaufbau über den Haufen werfen.

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Konzertplatz Flutrinne 1

Verprellt Dresden die Konzertveranstalter?

Die Stadt Dresden hatte im vergangenen Jahr (sehr spät) entschieden, dass in der Rinne aus umweltrechtlichen Gründen nur noch fünf Großkonzerte pro Jahr stattfinden dürfen. In 2026 wird es daher nur ein Großkonzert in der Rinne geben. An frühere Einnahmerfolge und Besucherrekorde wird man so nicht anknüpfen können.

Dazu Stadtrat Steffen Kaden, Sprecher für Wirtschaft und Tourismus: "Konzerte werden langfristig, teilweise über Jahre im Voraus, geplant. Da das neue Konzept für die Rinne erst 2025 vorlag, ist nachvollziehbar, dass die Planungen der Konzertveranstalter an Dresden vorbeigingen. Die Vermarktung der Rinne muss sich daher nun auf die Jahre 2027 und 2028 richten."

Das neue Basiskonzept für den Konzertbetrieb in der Rinne schafft Klarheit, schießt aber über das Ziel hinaus. Nur noch 3 bis 5 mögliche Konzerte sind zu wenig - Konzertende 22 Uhr ist nicht zeitgemäß. Den Wunsch nach Ruhe achten wir sehr. Allerdings sind Maß und Mitte mit dem vorgelegten Konzept verloren gegangen. Der Erfolg der 2024er Konzertsaison wird durch unsinnige Regulierung gefährdet!

Mehr zum Thema und den bisherigen CDU-Initiativen: Redebeitrag Stadtratssitzung

Die Landeshauptstadt Dresden betreibt mit seinem kommunalen Unternehmen Messe Dresden GmbH das Open-Air-Gelände "Rinne" im Ostragehege. Seit mehreren Jahren gibt es immer wieder Probleme mit Genehmigungen und Auflagen rund um die Ausrichtung von Open-Air-Konzerten in der Rinne.

Schallschutzmaßnahmen, Pegelbegrenzungen, Änderung der Aufbauten, Notabbauplan Hochwasser, Umquartierung der Internatsschüler in ein Hotel, Vorverlegung der Konzerte und Einlass schon ab 15:30 Uhr, Konzertende 21:45 Uhr, … eine lange Liste von Forderungen und Auflagen und ein großes Ringen zwischen den Ämtern und den Veranstaltern. Die Beteiligten waren 2024 frustriert, die Mehrkosten waren immens.

DNN: Kaum Konzerte in der Dresdner Rinne: „Das ist zu wenig, das ist traurig und schade“

Jugendtreff Muellerbrunnen C Schwenk 2quer

Austausch vor Ort im Dresdner Süden

Unsere Stadträte Thomas Lehmann und Johannes Schwenk waren heute zu Gast beim Club Müllerbrunnen e.V. und haben gemeinsam mit Frau Bothe über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen gesprochen.

Besonders erfreulich ist die geplante zukünftige Kooperation zwischen dem Jugendclub und der neuen Unischule.
Ein erstes gemeinsames Highlight soll dabei das Kinderfest am 1. Juni werden. 🥳🎈

Natürlich wurden auch die aktuellen Herausforderungen im Jugendbereich thematisiert. Die gekürzten VZÄ stellen viele Einrichtungen vor Probleme. Umso beeindruckender ist es, mit wie viel persönlichem und ehrenamtlichem Engagement dies aktuell aufgefangen wird. 🙏

🏗️ Auch baulich verändert sich derzeit einiges:
Nachdem Wasser- und Stromversorgung bereits vom benachbarten Grundstück der zukünftigen Unischule entkoppelt wurden, erhält das Gelände demnächst eine neue Zufahrt von der Kohlenstraße aus.

Wir bleiben an den Entwicklungen dran und begleiten den weiteren Prozess aufmerksam. 👀