Für unsere baupolitische Sprecherin Bettina Kempe-Gebert sind die Geschehnisse rund um die Brücke Budapester Straße der Beleg dafür, dass die Carolabrücke vier Fahrspuren braucht.
„Wir brauchen Redundanz im Verkehrssystem, wir brauchen eine gute Alternative, wenn andere Elbbrücken saniert werden müssen. Der Stadtrat hat vier Planungsbüros mit Entwürfen für eine vierspurige Brücke beauftragt hat. Wir befinden uns mitten in einem öffentlichen Vergabeverfahren. Da kann nicht so einfach die Aufgabenstellung verändert werden. Das ist nicht zulässig.“
Entwürfe mit zwei Spuren dürfen gar nicht in die engere Betrachtung der Auswahlgremien kommen. Ein Bekenntnis für zwei Spuren hätte einen Stopp der Planungsprozesse zur Folge. Das würde den Zeitplan für den Wiederaufbau über den Haufen werfen.
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