Carolabrücke – schnell und flexibel für die Zukunft bauen
Die aktuelle Debatte um den Wiederaufbau der Carolabrücke zeigt, dass viele Dresdnerinnen und Dresdner vor allem eines wollen: einen schnellen Wiederaufbau der Brücke. Gleichzeitig gibt es einige Kritiker, deren wichtigstes Ziel es zu sein scheint, dem Autoverkehr möglichst wenig Raum zu geben. Die Brücke selbst ist dabei nur Mittel zum Zweck.
Allerdings ist der mit breiter Mehrheit gefasste Beschluss des Stadtrats eindeutig. Daran haben sich die beauftragten Planungsbüros zu halten – und nicht nur zu orientieren, wie manche fälschlich meinen.
Es ist falsch anzunehmen, dass der Radverkehr von einer Einengung des Kfz-Verkehrs profitieren würde. Entscheidend für die Radfahrer ist, dass die Brücke an beiden Enden gut angebunden ist – auch an den Elberadweg. Die Mindestbreiten für die Radwege auf der Brücke sind ohnehin vorgeschrieben. Die Planer haben außerdem bereits gezeigt, dass sich mit einer Reduzierung der Brückenzüge (früher A, B und C) die Breite und damit auch die Kosten verringern lassen.
Unabhängig von der Zahl der Fahrspuren braucht es für die Anschlüsse auf der Altstädter und der Neustädter Seite eine durchdachte Lösung, die sich im Rahmen des in Aussicht gestellten beschleunigten Genehmigungsverfahrens umsetzen lässt. Genau dafür wurden die vier Planungsbüros beauftragt: Sie sollen auf Grundlage des Stadtratsbeschlusses und der geäußerten Nutzerwünsche vier Vorschläge erarbeiten.