TOP 2 - Fragestunde der Stadträte
Die in die Öffentlichkeit durchgedrungenen Planungen zum Ersatzneubau der Carolabrücke haben bei uns ein Déjà-vu ausgelöst. Wir können uns noch gut erinnern, wie bei der Diskussion um die Waldschlößchenbrücke interessierte Kreise immer wieder versucht haben, demokratische Beschlüsse zu unterlaufen und zu hintertreiben.
Es scheint so, dass wieder versucht wird, demokratische Entscheidungen zu ignorieren, zu negieren oder durch kreative Auslegungen der Beschlüsse zu konterkarieren. Daher hat Stadtrat Steffen Kaden explizit beim Baubürgermeister nachgefragt.
Antwort des Baubürgermeisters Kühn (auszugsweise):
"Es gab ja den Stadtratsbeschluss vom 19. Juni, der ja die Aufgabenstellung für die Planung für den Ersatzneubau enthalten hat und dieser Stadtratsbeschluss mit den Forderungen und Auflagen sind Bestandteil des Leistungsvertrags der Planerverträge und wurden verbindlich als Planungsgrundlage in diese integriert. Insofern ist das die Aufgabenstellung für die vier Planerteams. Und entsprechend sind diese Rahmenbedingungen Gegenstand der Aufgabenstellung, an denen die Planerteams arbeiten....
.... Und die Planerteams wissen sehr genau, was Gegenstand der mit dem Stadtratsbeschluss vom 29. Juni 2025 erteilten Zielstellung für den Ersatzneubau war...
... Ich sehe im Moment überhaupt keinen Ansatzpunkt, dass die Planungsbüros von der Aufgabenstellung, die der Stadtrat erteilt hat, beziehungsweise die auch vertraglich vereinbart waren, abweichen, weil diese Vereinbarungen sind ja dann auch hinsichtlich der Vergütung der erbrachten Leistungen auch gegenständlich...
... die Planerteams werden die Aufgabenstellung abarbeiten, so wie sie (vom Stadtrat) beauftragt sind...." >> Zum Video der Fragestunde
Wir werden also am 18..03.2026 die ersten Ergebnisse sehen und mit den Planern ins Gespräch kommen.
Presseecho:
TAG24 Dresden: Wirbel um Carolabrücken-Spuren landet im Stadtrat
DNN: Vier Spuren für die Carolabrücke in Dresden bleiben gesetzt (€)