EINBLICKE - CDU-Fraktion im Stadtrat Dresden

3. Ausgabe 2016

Mehr Personal in die Kitas – „Springer“ sollten kommen

Im Teilgebiet Bildung, Kitas und Schule hatte ich als bildungspolitische Sprecherin neue Akzente gesetzt und wollte so auf in der Vergangenheit offenkundig gewordene Defizite reagieren. Dafür forderte die CDU-Fraktion für den Doppelhaushalt 2017/18 eine sogenannte „Springergruppe (Vertretungsreserve) für besondere Bedarfsfälle“. Auf diese Weise wollen wir die Qualität der Kinderbetreuung in Dresden weiter verbessern. 25 zusätzliche Erzieher sollten bei besonderen Bedarfsfällen flexibel in den Einrichtungen eingesetzt werden.

Beispielsweise führen Beschäftigungsverbote in der Schwangerschaft oder Langzeiterkrankungen in Kitas und Krippen meist ganz kurzfristig zu erheblichen Belastungen bei Kindern und Erziehern. Über den Personalschlüssel hinaus wollten wir in Ausnahmesituationen eine gute Betreuung und Förderung der Kinder gewährleisten. Jeder zusätzliche Euro, den wir im Kitabereich aufwenden, ist eine gute Entscheidung. Denn Bildung hat für uns oberste Priorität. Es darf nicht sein, dass in so einem sensiblen Bereich das Personal am Rand der Kapazitäten gefahren wird. Fällt nur ein Erzieher aus, heißt das automatisch eine enorme Belastung – die in der Regel sowohl Erzieher als auch Kinder trifft. Das kann keiner wollen. Ein flexibles Springerteam ist dafür die ideale Lösung, die 2,3 Mio. € sollte uns das Wohl unserer Kinder wert sein.

Darüber hinaus wollte die CDU-Fraktion in ihrem Haushaltsvorschlag auch ordentlich bei den Schulsanierungsmaßnahmen nachsteuern. Denn gleichwohl noch unter CDUFührung im DHH 2013/14 die massiven Investitionen für Schulbau- und Schulsanierungsmaßnahmen begonnen wurden, gibt es immer noch etwas zu verbessern. Die Liste der Bau- und Sanierungsmaßnahmen bei den Dresdner Schulen ist lang, denn es gibt genug zu tun, um die erfreulicherweise steigende Kinderzahl in unserer Stadt auch in guten, sanierten Schulen unterzubringen. Doch während die großen Baumaßnahmen detailliert geplant werden, gibt es bei kleineren Reparaturen und Werterhaltung Optimierungsbedarf in der Planung. Momentan gibt es dafür keine Steuerung - und bei plötzlich anfallendem Bedarf muss dann oft geschaut werden, ob dafür noch Geld übrig ist. Das ist bei kleinen, aber eben meist nötigen, Reparaturen sehr ärgerlich.

Deswegen wollten wir für 1,4 Mio. € Mittel für den Werterhalt von und Reparaturen an Schulen; verbunden mit einem Steuerungsmanagement, dass nicht nur reagiert, wenn etwas kaputt geht, sondern einen mittelfristigen Bedarfsplan für perspektivisch bald anfallende Maßnahmen erarbeitet. Ein lernförderndes Umfeld muss an allen Schulen gegeben sein - ob die Vollsanierung in 3 oder 5 Jahren ansteht oder nicht.

VON STADTRÄTIN HEIKE AHNERT

Heike Ahnert

Tätigkeit:
Referentin im Kultusministerium

Funktion:
Stadträtin

Dem Wahlkreis zugehörige Stadtteile:
Loschwitz/Wachwitz, Bühlau/Weißer Hirsch, Hosterwitz/Pillnitz, Dresdner Heide, Leuben, Laubegast, Kleinzschachwitz, Großzschachwitz

Kontakt:
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