Dresden steht im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler – und das völlig zu Recht. Zuletzt hat die Stadt Dresden unter Baubürgermeister Kühn viel Geld für Fahrradzählanlagen ausgegeben, welche zurecht als Steuergeldverschwendung vom Bund der Steuerzahler, der Presse und Dresdner Bevölkerung kritisiert wurden.
Nun plant die Stadt weitere Fahrradbarometer anschaffen. Für Dresden bedeutet das anteilig 70.000 Euro – für Messsäulen, die weder Sicherheit erhöhen noch Konflikte lösen. Weit mehr wird der Bund durch ein Förderprogramm bezahlen. Währenddessen bleiben die echten Probleme auf der Strecke: beispielsweise die unsicheren Wege, Konflikte auf der Neustädter Hauptstraße, wo sich seit dem Einsturz der Carola-Brücke Radfahrer und Fußgänger immer wieder gefährlich nahekommen. Daher fordern wir nicht nur den Stopp der neuen Fahrradbarometer, sondern auch das geplante Geld anderweitig für eine vernünftige Radwegplanung auf der Hauptstraße in der inneren Neustadt zu verwenden.
Der Geschäftsbereich von Baubürgermeister Stephan Kühn (Grüne) liefert seit Jahren teure Projekte, aber wenig Fortschritt. Und genau das kritisieren wir als CDU-Fraktion deutlich: Dresden braucht Planung und Umsetzung, keine weiteren Symbolgeräte.
👉 Unser Eilantrag forderte deshalb:
- ❌ Sofortiger Stopp aller geplanten Fahrradbarometer
- 🧾 Offenlegung aller bereits beauftragten Projekte
- 🔍 Prüfung und ggf. Aufhebung bestehender Verträge
- 🔄 Umwidmung der Mittel in eine durchdachte Planung für die Neustädter Hauptstraße
- 🚶♀️🚴♂️ Klare, sichere Trennung von Fuß- und Radverkehr
- 🏘️ Lösungen im Sinne von Anwohnern, Gewerbe, Eigentümern und Denkmalpflege
Die Hauptstraße ist Dresdens wichtigste Fußgängerachse nördlich der Elbe.
Sie verdient Sicherheit, Klarheit und eine verlässliche Verkehrsplanung – nicht weitere Messsäulen auf Kosten der Steuerzahler.
„Zählen hilft nicht, wo Planen gefordert ist. Dresden muss gestalten – nicht nur messen.“
— Johannes Schwenk, CDU-Stadtrat Neustadt
➡️ Seid ihr auch der Meinung, dass 70.000 € besser in sichere Wege als in Messsäulen investiert sind?