Die Neuorganisation der Altkleidersammlung, die Bürgermeisterin Jähnigen im letzten Jahr durchgesetzt hat, brachte keine Verbesserung im Hinblick auf Ordnung und Sauberkeit der Standorte. Darauf deuten zumindest die nicht abreißenden Beschwerden zu diesem Thema hin.
Veit Böhm, umweltpolitischer Sprecher unserer Fraktion, kommentiert:
„Nicht an allen Standorten gibt es Probleme, aber an vielen. Nebenablagerungen führen zur Vermüllung, die weitere illegale Ablagerungen nach sich ziehen. In inzwischen drei Beschlusskontrollen legt die Bürgermeisterin dar, dass (wechselnde) äußere Umstände dafür verantwortlich seien, findet aber keine Lösung, das Problem in den Griff zu bekommen. Es ist genau das eingetreten, wovor wir als CDU-Fraktion gewarnt und warum wir das Konzept abgelehnt haben. Das als großer Wurf angekündigte Standortkonzept samt Neuausschreibung der Entsorgung kann damit zumindest teilweise als gescheitert gelten. Da hilft es auch nicht, auf zukünftige EU-Regelungen zu verweisen, die irgendwann auch bei uns mal in Kraft treten werden. Wir brauchen jetzt eine Lösung, sonst vermüllt das Stadtbild immer weiter! Wie in meiner Rede im Stadtrat bereits angemerkt, der Erlass einer Satzung löst das Problem nicht. Man benötigt jemanden, der sich die Standorte anschaut und prüft. Wenn aus der Neuvergabe, wie angestrebt, Mehreinnahmen für die Stadt erzielt werden konnten, sollte davon die Stadtreinigung beauftragt werden, die vermüllten Sammelplätze zu beräumen. Frau Jähnigen, bitte korrigieren Sie umgehend Ihren Kurs und sorgen an den betreffenden Standorten für Sauberkeit!“