Dvb Fahrzeuge 13

Wie ist es um die Sicherheit in Bus und Bahn bestellt?

In der zurückliegenden Zeit lesen und hören wir vermehrt von Gewalt(Straftaten) im öffentlichen Raum. Die Polizei bestätigt diesen Trend (deutschlandweit) und wir als Gesellschaft wünschen uns mehr Zivilcourage. Um Zivilcourage zu verstärken und Opfern solcher Taten die Rückendeckung zu geben, die sie verdienen, müssen wir hinter den mutig eingreifenden Menschen stehen, wir müssen sie so gut es geht schützen, vor Schaden bewahren und alles in unserer Macht stehende und Verantwortung liegende tun. Dazu gehört auch, dass wir das subjektive Sicherheitsgefühl durch Technik und Personal stärken, aber auch zur schnellen Aufklärung beitragen und dadurch Fehlentscheidungen vermeiden.

Wir haben daher nachgefragt, wie es um die zur Videoüberwachung eingesetzte Technik bei Stadt und DVB bestellt ist. Die Anwort ist ernüchternd.

Dazu erklärt Stadtrat Denny Schneider:
"Die Videoüberwachungstechnik ist für meine Verhältnisse und mein Verständnis zu alt. Wie alt wird vielleicht daran deutlich, dass die erste iPhone Vorstellung 2007 war und seitdem über 50 Modelle rausgebracht wurden. Hier wäre eine Erneuerung durch die DVB wünschenswert (gewesen). Anstatt man aber neuere Technik eingesetzt hat, diskutierte man lieber über WLAN und Steckdosen im Fahrgastbereich.

Leider ist die Videoüberwachung bei den eingesetzten Subunternehmern auch nicht überall vorhanden.

Wir als Stadtgesellschaft und auch als Stadtrat sollten uns über Videoüberwachung intensivere Gedanke machen. Nicht nur am Wiener Platz. Auch Haltestellenbereiche sollten hier mit betrachtet werden.

Leider scheint die Stadt auch kein klares Konzept oder evaluierte Werte zum Thema Videoüberwachung zu haben. Anstatt meine Fragen zielführend zu beantworten werden mir Begriffsunterschiede erklärt, es wird meiner Fragestellung ausgewichen oder die Stadt berichtet mir langatmig vom Striezelmarkt, nach dem ich aber nicht alleinige gefragt habe."