Bereits jetzt ist abzusehen, dass auch nach der millionenschweren Sanierung des Blauen Wunders kein zufriedenstellender Bauzustand erreicht wird und weitere Investitionen notwendig werden. Die Schäden, die in den 70er und 80er Jahren durch schwere Tatra-Straßenbahnzüge verursacht worden sind, wiegen schwer nach.
Die Loschwitzer Brücke wird auch nach einer abgeschlossenen Sanierung nicht in ihrem ursprünglichen Zustand wiederhergestellt sein. Das historische Bauwerk wird auch in der Zukunft enorme Kosten verursachen.
Das Blaue Wunder wird trotz kontinuierlicher Sanierung das Ende seiner Nutzungsdauer erreichen. Bis dahin sind Einschränkungen für den Öffentlichen-Personen-Nachverkehr und beim Individualverkehr zu erwarten. Die bestehenden Fährverbindungen sind keine ausreichende Alternative, weder für den Öffentlichen-Personen-Nachverkehr noch für den Individualverkehr.
Um das 280 Meter lange Bauwerk zu entlasten, fordern wir langfristig weniger Autoverkehr auf der Brücke. Voraussetzung dafür ist eine Ersatzbrücke im Dresdner Osten. Dafür müsse die Verwaltung endlich entsprechende Flächen prüfen.
Lange bevor die aktuellen baulichen Probleme rund um das Blaue Wunder/ Loschwitzer Brücke und die eingestürzte Carolabrücke, haben wir eine weitere Elbquerung im Dresdner Osten gefordert.
Unsere Initiative wiegelte Bau- und Verkehrsbürgermeister damals wie heute ab, will den Bedarf einfach nicht sehen: