15. Juni 2017

Thiele: Weiteres Chaos bei der Sanierung der „Ost-Magistrale“ vermeiden

Baubürgermeister sollte Prioritätensetzung überdenken

Die erneute Auslage der Unterlagen für die Planfeststellung des Verkehrsbauvorhabens Wehlener Straße / Alttolkewitz / Österreicher Straße kommentiert der baupolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Gunter Thiele wie folgt:

„Es ist sicher sinnvoll, dass die Verwaltung Konsequenzen aus dem Debakel an der Oskarstraße zieht und wichtige Vorhaben erneut auslegt, um ähnliche Streitfälle zu vermeiden. Ich mache mir allerdings Sorgen, dass im Falle der Österreicher Straße Fristen für Fördermittel knapp werden. Der ursprünglich für 2017 geplante Baubeginn der Maßnahme ist schon mehrfach verschoben worden. Im Moment rechnet die Verwaltung mit einem Beginn im Laufe des Jahres 2019. Die Fördermittelzusage stammt allerdings aus dem Jahr 2013. Es ist jetzt entscheidend, sich frühzeitig und konstruktiv mit dem Fördermittelgeber in Verbindung zu setzen und sicherzustellen, dass die Fördermittel auch tatsächlich verfügbar sein werden.

Gerade das Chaos um die Sanierung der Wehlener und Kipsdorfer Straße in Höhe des Schulcampus‘ und das am Ende nur knapp abgewendete Scheitern der Baumaßnahme hat allen vor Augen geführt, dass das Baudezernat hier nicht optimal aufgestellt ist.

Der Verkehrszug Wehlener Straße / Alttolkewitz / Österreicher Straße ist eine der wichtigsten Verbindungen des Dresdner Ostens mit der Stadt. Bei allem Verständnis für seinen persönlichen Einsatz für aktuelle Stadtteilfeste hoffe ich, dass der Bürgermeister bald wieder zu einer angemessenen Prioritätensetzung zurückfindet.“

Dresden, den 15. Juni 2017