29. August 2018

Wagner: „Wir wollen den Ski-Weltcup in Dresden“

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Januar 2018 will die CDU-Fraktion den Ski-Weltcup dauerhaft als hochkarätiges Wintersportereignis in Dresden etablieren. Die sportpolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, Anke Wagner, unterstreicht die Vorzüge des Weltcups für Dresden und wirbt fraktionsübergreifend für Unterstützung.


„Erfolgsgeschichten sind selten. Darum freut es mich umso mehr, dass wir hier in Dresden mit dem Ski-Weltcup eine echte Erfolgsgeschichte geschrieben haben: 13 Millionen Fernsehzuschauern in Deutschland und über 53 Millionen weltweit zeigte sich unsere Stadt von ihrer schönsten Seite. Dank bester Vorbereitung seitens der Initiatoren und breiter Unterstützung von Stadt, Land und Sportverbänden wurde der Ski-Weltcup ein gelungenes Event – für den Leistungssport und für den Breitensport“, so Anke Wagner.

„Die erfolgreiche Premiere des Ski-Weltcup zeigt: Sport ist ein relevanter Wirtschaftsfaktor und ein bedeutender Touristenmagnet. Der Übernachtungszuwachs von insgesamt 16% und mehr als 25% bei internationalen Gästen in der eher mauen Zeit nach Weihnachten belegt dies deutlich. Solche positiven Effekte, die für die internationale Wahrnehmung Dresdens mit dem Ski-Weltcup verbunden sind, dürfen wir auch für die nächsten Jahre erwarten. Deshalb werden wir als CDU-Fraktion für eine breite politische Zustimmung für das Sportereignis werben.“

Die sportpolitische Sprecherin bedauert daher insbesondere die Zurückhaltung der Grünen im Stadtrat: „Wir haben uns im Ausschuss intensiv mit den ökologischen Fragen auseinandergesetzt. Nach den gewonnenen Erfahrungen und der nun vorliegenden Nachhaltigkeitsbilanz sehe ich keine nachvollziehbaren Hindernisse: Für die Schneeherstellung wird Regenwasser verwendet, die dafür nötige Energie stammt aus erneuerbaren Stromquellen und der Kunstschnee ist frei von chemischen Zusätzen. Vor allem jedoch kommen viele der Besucher aus Dresden selbst oder reisen Dank Kombi-Ticket via ÖPNV an. Die CO2-Emmissionen sind daher deutlich geringer als bei vergleichbaren Events in ökosensiblen Bergregionen. Ihre möglicherweise ideologisch motivierten Vorbehalte sollten die Grünen angesichts der Chancen für Dresden beilegen“, fordert Anke Wagner. „Denn wir wollen diese Erfolgsgeschichte mit den Veranstaltungsmachern auf einer möglichst breiten politischen Basis fortschreiben.“  

 

Dresden, den 29. August 2018