09. April 2019

Thiele: „Königsbrücker Straße endlich bauen statt umplanen“

Trotz jüngster Bürgereinwände an dem laufenden Planfeststellungsverfahren hält die  CDU-Fraktion an den derzeitigen Planungen für die Königsbrücker Straße fest. Nach 24 langen Jahren und mehreren Millionen Euro teuren Planungen ist eine weitere Verzögerung des Baustarts den Dresdner Bürgern nicht zuzumuten. Der baupolitische Sprecher, Gunter Thiele, stellt klar:

„Seitdem 2014 die damalige rot-rot-grüne Dresdner Stadtratsmehrheit den Ausbaubeschluss zur Königsbrücker Straße kippte, sind uns fünf Jahre verloren gegangen. Dass nun nach dem Willen von mindestens einer Bürgerinitiative wieder an dem Planfeststellungsverfahren gerüttelt werden soll, entbehrt jeglicher Vernunft“, so der Verkehrsexperte.

„Der Dresdner Stadtrat hat mit rot-rot-grüner Mehrheit eine Ausbauvariante für die Königsbrücker Straße beschlossen und die Stadtverwaltung mit der Planung beauftragt. Zwar fanden wir die damalige Beschlussvariante nicht ausreichend leistungsfähig, akzeptieren aber den mehrheitlich gefassten Beschluss. Wenn nun dieses angestoßene Verfahren erneut aufgerollt werden sollte, ist aus meiner Sicht ein realistischer Baubeginn in einem absehbaren Zeitraum völlig ausgeschlossen. Natürlich möchten auch wir als CDU-Fraktion, dass möglichst viele Interessen berücksichtigt und auch so wenig Bäume wie möglich gefällt werden – aber ganz ohne Kompromisse geht es schlichtweg nicht. Wir werden die unterschiedlichen Belange abwägen müssen.“

„Die Dresdnerinnen und Dresdner erwarten von Politik und Verwaltung zu Recht, dass nach beinahe einem Vierteljahrhundert Planung, Blockade und Streitigkeiten endlich gebaut wird. Wir können und werden einer weiteren unnötigen Verzögerung, die lediglich auf Partikularinteressen zurückgeht, nicht hinnehmen“, so der Neustädter Stadtrat abschließend.   

Dresden, den 9. April 2019 / Andreas Rönsch, Fraktionsgeschäftsführer