18. Mai 2016

Thiele: Keinen künstlichen Flaschenhals planen!

CDU-Fraktion plädiert dafür, die Königsbrücker Straße in Variante 7 auszubauen

Zur Vorstellung der verschiedenen Planungsvarianten zum Ausbau der Königsbrücker Straße äußert sich Gunter Thiele, bau- und verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

„Wir haben uns intensiv mit den vorgelegten Varianten beschäftigt und insbesondere die Variante 8.7 mit der Variante 7 verglichen. Die Variante 8.4 kommt nicht in Frage, da sie die verkehrliche Situation sogar noch verschlechtert. Im Ergebnis unserer Beurteilung sind wir zu der Meinung gelangt, dass die Variante 7 - in Abwägung aller Kriterien - nach wie vor die beste Lösung bietet. Sie weist nicht nur eine höhere Leistungsfähigkeit für ÖPNV und MIV auf, sondern ist unserer Meinung nach ebenfalls stadtteilverträglich und bietet ebenfalls genügend Platz für Radverkehrsanlagen und Fußgänger.

Kritisch an der Variante 8.7 ist vor allem die geplante Verkehrsführung zwischen Katharinenstraße und Bischofsweg mit einer gemeinsamen Fahrspur pro Richtung für Straßenbahnen und Kfz-Verkehr. Da wird ein Flaschenhals geplant, der zur Staufalle nicht nur für Autos, sondern auch für die Straßenbahn wird. Unserer Meinung nach sollte auf der gesamten Strecke eine Kfz-Fahrspur neben dem Straßenbahngleis geplant werden, wie es die Variante 7 vorsieht. Dies sehen wir aus Gründen der Leistungsfähigkeit sowohl für ÖPNV als auch für den Kfz-Verkehr als zwingend an, denn die Königsbrücker ist und bleibt die verbindende Lebensader zwischen Stadtzentrum und dem Dresdner Norden.“

Dresden, den 18. Mai 2016