10. Januar 2019

Krüger: „Mobilität der Zukunft braucht wirksame Antworten“

Die beiden CDU-Stadträte Daniela Walter und Peter Krüger sichern mit ihrer Stimme die finanzielle Zukunft des Dresdner Sozialtickets und wollen mit einem weitreichenden Vorschlag auch etwas für jene Dresdner tun, die keinen Dresden-Pass besitzen.  

In der Landeshauptstadt zahlen Menschen mit geringem Einkommen, die einen entsprechenden Nachweis mit sich führen, für eine Monatskarte im Abonnement nur den halben Preis. Dazu erklärt die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion Daniela Walter: „Das so genannte Sozialticket ist seit seiner Einführung zu einer echten Erfolgsgeschichte geworden. Zuletzt nutzten weit über 15.000 Dresdnerinnen und Dresdner das Angebot der DVB. Da die Zahlen die ursprünglichen Prognosen weit übersteigen, muss die Politik bei der Finanzierung nachsteuern. Die CDU hat sich im Sozialausschuss klar zur notwendigen finanziellen Ausstattung bekannt. Denn Mobilität ist eine entscheidende Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Mit dem Sozialticket leisten wir dazu einen wichtigen Beitrag.“

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Peter Krüger, zielt mit einer neuen Initiative auf eine Flexibilisierung des Jobtickets. Auch Mitarbeitern kleinerer Unternehmen sollen die Vorzüge des besonderen DVB-Angebots offenstehen:

„Es kann nicht sein, dass Mitarbeiter der zahlreichen kleineren Unternehmen, die gern die Vorteile eines Jobtickets nutzen wollen, von den etablierten Regelungen benachteiligt werden“, moniert Stadtrat Peter Krüger. Gegenwärtig können nur Unternehmen ab einer Mitarbeiterstärke von über 50 Personen mit der DVB entsprechende vertragliche Regelungen abschließen. „Ich sehe gute Chancen, dass es uns gemeinsam mit Unternehmern, Unternehmensverbänden und der DVB gelingen kann, eine Pool-Variante zu entwickeln, die es auch kleineren Unternehmen ermöglicht, ihren Mitarbeitern die Vorzüge des Jobtickets zu öffnen. Gerade mit Blick auf die Entwicklung der Mobilität in Dresden und die Zunahme des individuellen Personenverkehrs brauchen wir tragfähige und wirksame Antworten. Das Jobticket ist ein leistungsfähiges Instrument, um Menschen zur Nutzung des ÖPNV zu bewegen. Wir setzen auf eine Stärkung des Jobtickets, damit es noch mehr Dresdnerinnen und Dresdner nutzen können“, so Peter Krüger abschließend.