15. August 2018

Flemming: Verkehrsraumkonzept für Löbtau dringend nötig

CDU-Fraktion nimmt Großbaumaßnahme Kesselsdorfer Straße zum Anlass, um den Verkehr aus einem Guss neu zu ordnen

In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften findet sich der CDU-Antrag „Verkehrsraumkonzeption für Löbtau“. Ingo Flemming, CDU-Stadtrat für Löbtau, ist Mitglied im Bauausschuss und kennt die äußerst unbefriedigende Situation vor Ort auch aus eigenem Erleben nur allzu gut:

„Aufgrund des Umbaus der Zentralhaltestelle und der damit verbundenen Schließung der Kesselsdorfer Straße für den motorisierten Individualverkehr ist klar, dass sich die bereits jetzt überlastete Parkraumsituation und der Ausweichverkehr im Nebenstraßennetz für alle Verkehrsteilnehmer (Auto- und Fahrradfahrer sowie Fußgänger) verschärfen wird. Bislang hat die Verwaltung nicht auf die Komplexität und die Folgen der Schließung der Kesselsdorfer Straße reagiert – das ist uns zu wenig.“

Der Bauexperte Ingo Flemming erläutert, eine von der örtlichen CDU initiierte Bürgerbefragung und dessen Rückmeldungen zu Beginn des Jahres 2018 sowie eine Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung am 18. April 2018 hätten deutlich gemacht, dass es dringenden Klärungsbedarf bei der Bürgerschaft in Löbtau gebe.

„Wir wollen mit unserem Antrag den Oberbürgermeister beauftragen, eine Bestandsanalyse zur jetzigen Verkehrssituation in Löbtau vorzunehmen und daraus Prognosen für zukünftige Verkehrsflüsse der verschiedenen Verkehrsteilnehmer wie auch für den ruhenden Verkehr abzuleiten. Neben den Auswirkungen des Umbaus der Zentralhaltestelle und der Kesselsdorfer Straße soll dabei die gesamte Verkehrs- und Parkraumsituation für den Stadtteil Löbtau, insbesondere im Nebenstraßennetz, einbezogen sein. Daraus muss letztlich eine Verkehrsraumkonzeption für den Stadtteil erwachsen; beides – Analyse und Konzept – soll dem Stadtrat bis 30. November 2018 vorliegen.

Ich hoffe, dass es nicht zu Verzögerungen in den Gremien kommt. Denn die ersten Vorarbeiten haben im Juni begonnen, noch bis Ende des Jahres wird es Teilsperrungen und Improvisationen geben. Spätestens von Januar bis November 2019 ist die Straße dann komplett dicht – bis dahin  muss eine Perspektive aus einem Guss für die Löbtauer da sein“, so Ingo Flemming abschließend.

Dresden, den 15. August 2018