19. März 2019

Dresdens Glanz bewahren – Schloss Übigau sanieren

Trotz seines historischen Wertes liegt Schloss Übigau seit vielen Jahren im Dornröschenschlaf. 1724 bis 1726 im Auftrag des Reichsgrafen Jacob Heinrich von Flemming erbaut, erwarb Kurfürst August der Starke das Anwesen bereits kurz vor seiner Fertigstellung. Mitte des 19. Jahrhunderts war es unter Johann Andreas Schubert der Verwaltungssitz der Maschinenbauanstalt Übigau und ist somit eng mit dem Bau der Saxonia, der ersten außerhalb Englands gebauten Lokomotive, verknüpft. In den 1920er Jahren diente es der benachbarten Schiffswerft als Firmensitz. In der Zeit der DDR war im Schloss die Verwaltung des VEB Dampfkesselbau Übigau untergebracht. Seit der friedlichen Revolution fristet die gesamte Anlage ein eher tristes Dasein.

Der Pieschener Stadtrat Veit Böhm bedauert diesen Umstand: „Das barocke Kleinod spiegelt die bewegte Geschichte des Dresdner Elbtals auf einzigartige Weise. Seine Bewahrung und Erhaltung ist vielen Dresdnern – und auch mir – ein Herzensanliegen. Darum freue ich mich sehr, dass mit dem neuen Eigentümer auch die Bereitschaft eingezogen ist, ein solch ambitioniertes und herausforderndes Sanierungsvorhaben anzupacken. Gemeinsam mit dem Projektleiter und dem zukünftigen Betreiber des Hauses wollen wir uns den Fragen der Bürger stellen und das Gesamtvorhaben vorstellen. Ich freue mich auf rege Teilnahme.“

Diskutieren Sie mit uns über
Perspektiven und Zukunft von Schloss Übigau
Bürgergespräch mit

Veit Böhm (Stadtrat für Pieschen)
Olaf Maatz (Comödie Dresden)
Jörg Schneck (Projektleiter)

am 20. März, um 19:00 Uhr, Wirtshaus Lindenschänke, Altmickten 1, 01139 Dresden.