17. Mai 2019

Dr. Brauns: „Für eine saubere Stadt!“

Mit einem umfassenden Antrag sagt die CDU illegalen Graffiti in Dresden den Kampf an. Erklärtes Ziel ist die nachhaltige Beseitigung und ein gemeinsames Bündnis von Verwaltung, Verkehrsbetrieben und der Wohnungswirtschaft. CDU-Sicherheitsexperte Dr. Hans-Joachim Brauns erläutert das Anliegen:

 

„Graffiti-Schmierereien verschandeln zunehmend das Gesicht unserer Stadt – zum Ärger vieler Bürger und Gäste. Betroffen sind hier nicht nur die Albertbrücke und die Waldschlösschenbrücke. Auch Hauswände und Schaltkästen, touristische Wegweiser, Wartehäuschen und Kleinobjekte werden verunstaltet. Diese Schmierereien sind einer Kunst- und Kulturstadt nicht würdig und müssen verschwinden“, stellt der CDU-Stadtrat klar.

 

Dass das möglich sei, machten andere Städte vor. „Beispielsweise ist unsere Partnerstadt Rotterdam weitgehend Graffiti-frei, auch Zürich hat ein leistungsfähiges Antigraffitiprogramm entwickelt, das Wirkung zeigt“, so Hans-Joachim Brauns. „Wir wollen ein wirkungsvolles Modell auch in Dresden etablieren.“

 

„Der Schwerpunkt des Antrages liegt auf der Nachhaltigkeit der Beseitigung. Denn die schnelle und konsequente Beseitigung dieser Schmierereien hat sich an vielen Stellen als das wirksamste Mittel gegen Graffiti bewährt. Aufgabe der Verwaltung ist es, ein effektives und gegebenenfalls ämterübergreifendes Verfahren zu etablieren, so dass eine Entdeckung und Beseitigung neuer Schmierereien binnen 24 h gewährleistet ist. Darüber hinaus lassen sich eine Vielzahl von Maß-nahmen denken, wie zum Beispiel das Auftragen eines farbabweisenden Putzes/Anstriches, das gezielte künstlerische Bemalen, was die DREWAG bereits erfolgreich praktiziert, oder die Überwachung von baulichen Anlagen. Diese und andere denkbare Maßnahmen tragen dazu bei, die Nachhaltigkeit des Beseitigung der Schmierereien zu gewährleisten“, erklärt Brauns.

 

„Auch von privater Seite gibt es teilweise schon bestehende Maßnahmenpläne im Kampf gegen Graffiti. Hier gemeinsam eine Koordination zu erzielen, ist weiteres Anliegen des Antrages. Die Verwaltung ist aufgefordert, geeignete Instrumente zu entwickeln, die eine Eigentümer übergreifende Zusammenarbeit ermöglichen“, so Brauns. „Auf der anderen Seite soll dem künstlerischen Bedürfnis nach Graffitis dadurch Rechnung getragen werden, dass weitere Flächen identifiziert und für diesen Zweck ausgewiesen werden. Das können durchaus auch Flächen an kommunalen Anlagen und Gebäuden sein“, so der CDU-Stadtrat abschließend.