04. Oktober 2017

Kaden: Digitale Zukunft in ganz Dresden muss gesichert sein

Teilnahme der Landeshauptstadt Dresden am fünften Förderaufruf ist erfreulich

Pünktlich mit Ablauf der Frist hat die Landeshauptstadt zwei Förderanträge im Rahmen des Förderprogramms zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland eingereicht. Ausschlaggebend für die Bewerbung Dresdens war eine erfolgreiche Initiative der CDU-Fraktion, freut sich der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Steffen Kaden:

„Die Zukunft ist digital. Leider ist die Versorgung mit schnellem Internet in einzelnen Stadtgebieten jedoch unterdurchschnittlich. In einigen unterversorgten Gebieten (v.a. Außenbereiche unserer Stadt) spricht sich das Wort ‚Breitband‘ noch sehr zäh. Das ist zu wenig für den Anspruch Dresdens, ein Global Player zu sein und die Industrie der Zukunft zu beheimaten.

Unser Ziel ist, dass im gesamten Stadtgebiet ein mindestens zum heute normalen Lebensstandard zu rechnendes, schnelles Internet für Privatnutzer und Unternehmen angeboten werden kann – Breitbandnetze sind die Autobahnen des 21. Jahrhunderts. Mit diesem Förderprogramm bietet sich eine hervorragende Möglichkeit, dem Hochtechnologiestandort Dresden langfristig die notwendige technische Infrastruktur für seine weitere positive Entwicklung zu verschaffen.“

Im Juni dieses Jahres wurde auf Initiative der CDU-Fraktion im Stadtrat einstimmig beschlossen, dass sich Dresden für den fünften Förderaufruf bewerben solle. Seitdem hat der Ausschuss für Wirtschaftsförderung in seinen Sitzungen beharrlich nachgefragt und kontrolliert, damit die Frist für die Einreichung der Förderanträge gehalten werden kann.

„Bei der Einreichung der Förderanträge Druck zu machen, war enorm wichtig. Denn es ist unklar, ob es auch unter der neuen Bundesregierung einen weiteren, dann sechsten, Förderaufruf geben wird. Daher musste Dresden die Chancen des fünften Aufrufs unbedingt nutzen. Nun hoffen wir auf einen guten Ausgang und eine baldige Fördermittelzusage“, so Steffen Kaden abschließend.

Anmerkung:
Zweck der Förderung ist die Unterstützung eines effektiven und technologieneutralen Breitbandausbaus zur Erreichung eines nachhaltigen sowie zukunfts- und hochleistungsfähigen Breitbandnetzes. Der Bund fördert dabei Investivprojekte mit 50 bis 70 Prozent, die Länder können auf bis zu 90 Prozent aufstocken. Am 29. September endete die Frist des inzwischen fünften Aufrufs des bereits Oktober 2015 gestarteten Programms.

Dresden, den 04. Oktober 2017