23. Mai 2019

Brauns: „Mehr Aufenthaltsqualität vor dem Kulturpalast“

Der sanierte Kulturpalast wird von den Dresdnerinnen und Dresdnern sehr positiv angenommen. Dies sorgt nicht nur für ein volles Haus, sondern auch für lebhaftes Treiben auf dem Vorplatz. Die CDU kommt nun Bürgeranfragen nach und will mit Schattenspendern für mehr Aufenthaltsqualität sorgen. Die CDU-Stadträte Dr. Hans-Joachim Brauns und Dr. Georg Böhme-Korn erläutern das Anliegen.

„Vor allem die Springbrunnen erfreuen sich im Sommer großer Beliebtheit bei den großen und kleinen Gästen.  Viele verweilen gern auf den Sitzgelegenheiten an den Wasserbecken“, so Hans-Joachim Brauns. „Allerdings liegen diese Sitzgelegenheiten in der prallen Sonne. Gerade in den Sommermonaten, wenn der Trubel am größten ist, mindert die direkte Sonneneinstrahlung und das Fehlen einer Beschattung die Aufenthaltsqualität doch ganz erheblich. Nicht wenige Bürger haben uns gegenüber den Wunsch geäußert, dort Schattenspender aufzustellen“, erklärt Stadtrat Brauns den Hintergrund der CDU-Initiative.

„Eine diesbezügliche Anfrage beantwortete der Oberbürgermeister mit der Aussage, dass sich die Stadtverwaltung an den Stadtratsbeschluss zur Gestaltung des Vorplatzes gebunden fühle. Damals wurde die Entscheidung getroffen, den Platz so, wie ursprünglich vorgesehen, wieder herzustellen. Wir wollen mit unserem Antrag Bewegung in die Sache bringen“, so der CDU-Stadtrat.

Ein weiteres Anliegen, das die CDU mit dem Antrag verbindet, berührt die verkehrliche Anbindung des Kulturpalastes. Stadtrat Dr. Georg Böhme-Korn erläutert:

„Wiederholt wurde auch die unbefriedigende Situation für die Abholung von Besuchern nach Konzertveranstaltungen durch Taxen an uns herangetragen. Dies ist, aus naheliegenden Gründen, ein Stoßgeschäft nach Veranstaltungsende, und die wenigen Plätze in der Schlossstraße sind bei Weitem nicht ausreichend“, stellt Dr. Böhme-Korn klar. „Deshalb ist es sinnvoll, im Jahr des 50. Jubiläums des Kulturpalastes zu prüfen, ob man den heutigen Nutzungsanforderungen durch eine behutsame Anpassung der Vorplatzgestaltung nicht besser Rechnung tragen kann. So hat die Stadtverwaltung auch bereits die Ersetzung der kleinen Fahnenmasten am östlichen Ende durch Fahrradabstellanlagen vollzogen. Eine ähnliche Überprüfung ist auch für weitere Nutzungsanforderungen aus unserer Sicht sehr sinnvoll.“