09. Juli 2018

Böhm: Verkehrspolitik muss ausgewogen sein

CDU-Fraktion fordert Miteinander von ÖPNV-, Kfz- und Radverkehr

 

Die Stärkung und Verbesserung des ÖPNV in Dresden und dem Umland ist nicht nur ein Thema der rot-rot-grünen-Stadtratsmehrheit. Auch der Pieschener Stadtrat Veit Böhm forciert neben der Unterstützung für geplante Großprojekte insbesondere das Thema Quartiersbusse, was mit der Buslinie 73 in Trachenberge bereits gelungen ist:

„Während Rot-Rot-Grün insbesondere auf fahrgaststarke Linien setzt, sehe ich auch Nachholbedarf bei der ÖPNV-Anbindung von zu Dresden gehörenden Ortschaften und Gemeinden. Dort geben häufig die Taktzeiten Anlass für Bürgerbeschwerden. Insoweit ist es richtig, dass bei gestiegenen und geänderten Anforderungen an die DVB die städtischen Zuschüsse erhöht werden müssen, da nicht immer die Auslastung das einzige Kriterium sein sollte.“

Wenn man sich über Tarifänderungen unterhalten wolle, dann dürften nicht nur Sozialtickets in Betracht gezogen werden. Vielmehr müssten auch andere Bedarfsgruppen wie Rentner, Kinder und Familien stärker in den Fokus genommen werden, ohne dabei die entstehenden Kosten und deren Deckung aus dem Blick zu verlieren.

„Auch wenn gerade im Sommer das Radfahren regen Zuspruch findet, dürfen wir nicht vergessen, dass viele Menschen bei schlechter Witterung und im Winter wieder vermehrt auf Auto, Bus und Bahn umsteigen. Dies wird aufgrund der von RRG initiierten Bauprojekte mit der Verringerung von Fahrspuren beispielsweise auf der Albertstraße, dem Blauen Wunder und am Zelleschen Weg zugunsten der Einrichtung von Radwegen zu erheblichen Staus führen. Kommen, wie derzeit regelmäßig zu beobachten, noch Staus auf den umliegenden Autobahnen dazu, liegt der Verkehrsinfarkt nahe. Wir stehen daher für ein ausgewogenes Miteinander von ÖPNV, MIV und Radverkehr“, so Veit Böhm abschließend.

Dresden, den 09. Juli 2018