06. Juni 2016

Böhm: Verbesserte Busanbindung von Trachenberge ist nötig

CDU-Fraktion will mit Antrag Testphase für Buslinie initiieren

Vor dem Hintergrund einer bekanntlich unzureichenden Busanbindung der Trachenberger Wohnquartiere oberhalb der Maxim-Gorki-Straße hat die CDU-Fraktion im Stadtrat einen Antrag zu diesem Thema in den Geschäftsgang gebracht. Veit Böhm, CDU-Stadtrat für Pieschen-Süd, Mickten, Kaditz, Pieschen-Nord/Trachenberge und Trachau, erklärt das Vorhaben:

„Unser Antrag hat das Ziel, eine bessere Busanbindung im Quartier zu erreichen. Wir meinen, es muss möglich sein, im Rahmen einer ‚Pilotbuslinie‘ bzw. einer testweisen Anbindung zeitnah den potenziellen Bedarf bzw. mögliches Fahrgastaufkommen zu ermitteln. In diesem Zusammenhang muss freilich das tatsächliche Nutzerverhalten genau untersucht werden.

Zur Beibehaltung der Lebensqualität und gesellschaftlicher Teilhabe, insbesondere der älteren Anwohner und der jungen Familien, ist eine entsprechende Busanbindung von erheblicher Wichtigkeit - Trachenberge darf nicht weiter abgehängt sein. Abgesehen davon würde ein Ausbau des ÖPNV und der damit zu erwartende Verkehrsmittelumstieg vieler Anwohner die Umweltbelastung durch Autoverkehr in der Innenstadt weiter verringern, der Dresdner Luftreinhalteplan würde sich freuen.“

Bereits vor einem halben Jahr sei der Verwaltung vom Bauausschuss aufgegeben worden, zeitnah vorhandene Möglichkeiten zu prüfen und entsprechende Kosten darzustellen. Dass in einer aktuellen Beschlusskontrolle von der Verwaltung auf November verwiesen und bislang keine konkrete Lösung angeboten wurde, sei laut Böhm so nicht hinnehmbar.

„Zusätzlich zu dem Antrag wird es ab dem 11. Juni 2016 mit Unterstützung des hiesigen Wahlkreisabgeordneten aus dem Landtag, Herrn Markus Ulbig MdL, sowie des CDU-Ortsverbands Pieschen und dem Verein ‚Kulturkirche Weinberg Dresden-Trachenberge e.V.‘ eine Unterschriftensammlung geben, um sich für die Unterstützung dieses Anliegens einzusetzen. Alle Anwohner lade ich ganz herzlich dazu ein“, so Böhm.

Dresden, den 06. Juni 2016