06. März 2019

Ahnert: „Wir brauchen mehr Spielraum und Planungsvorlauf“

Die Probleme bei der Sanierung des Berufsschulzentrums für Wirtschaft „Franz-Ludwig Gehe“ sind eklatant. CDU-Bildungspolitikerin Heike Ahnert nimmt dazu Stellung.


„Sanierungen im Bestand sind stets eine große Herausforderung. Sowohl Planer, bauausführende Gewerke als auch Lehrer- und Schülerschaft müssen mit Beeinträchtigungen rechnen und unter teils widrigen Umständen beste Leistungen bringen. Wie schwierig sich diese Dinge gerade bei einem eng gestrickten Zeitplan gestalten können, zeigt sich beim Blick auf die gegenwärtige Situation des Berufsschulzentrums ‚Franz-Ludwig-Gehe‘“, erklärt Heike Ahnert.

„Die unhaltbare Situation am BSZ Gehe müssen wir schnell bereinigen. Fakt ist: wir brauchen mehr Ausweichmöglichkeiten für derartige Sanierungsvorhaben. Die gegenwärtige Lage lehrt uns, dass wir mit Blick auf den enormen Sanierungsbedarf, der noch auf uns wartet, Ausgleichsstandorte schaffen müssen und vor allem zeitlichen Vorlauf bei den Planungen brauchen. Hier sind eine gute Koordination des Bauablaufes und ausreichend Zeit das A und O.

Gerade gegenüber den Schülern und Lehrern des BSZ stehen wir als Stadt im Wort, mit dem Neubau in Prohlis hervorragende Lernbedingungen und eine dauerhafte Bleibe für das Berufsschulzentrum zu schaffen. Dafür werde ich mich persönlich einsetzen“, stellt die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion klar.

„Mit unserem Antrag ‚Geplante Schulbauprojekte realisieren‘ kommen wir dem Anliegen nach, langfristig zu planen, indem wir unter anderem für die Sanierung der 88. Oberschule Planungsmittel in Höhe von 1 Million Euro in die Hand genommen haben. Auch im Kitabereich setzte sich die CDU jüngst mit einem Antrag für die Schaffung notwendiger Ausgleichsstandorte ein, um die fortgesetzte Sanierung der Dresdner Kita-Landschaft zu gewährleisten und in Zukunft derartige Belastungen wie am BSZ zu vermeiden“, so Heike Ahnert abschließend.