13. Februar 2019

Ahnert: „Untätigkeit der Verwaltung schadet Bildungsstandort Dresden“

„Wir brauchen die Gymnasialplätze in der Freien Evangelischen Schule“, erklärt CDU-Bildungspolitikerin Heike Ahnert. „Schon heute wissen wir, dass es in Zukunft einen deutlich erhöhten Bedarf an Schulplätzen im gymnasialen Bereich geben wird. Umso erfreulicher ist es, dass auch die freien Träger verstärkt investieren und damit ihren Beitrag zur Zukunftssicherung des Bildungsstandortes Dresden leisten. Die Freie Evangelische Schule ist dafür ein positives Beispiel. Hier wird nicht nur ein überzeugendes Schulkonzept gelebt, sondern auch in die Zukunft investiert. Die  Schule hatte sogar in Aussicht gestellt, den geplanten Neubau als Auslagerungsstandort für kommunale Schulen zur Verfügung zu stellen“, so die Bildungspolitikerin.

„Im Januar 2018 schließlich bekannte sich der Stadtrat mit dem Schulnetzplan zum Vorhaben.  Doch erst knapp 2 Jahre nach den Gesprächen wird die Verwaltung das Grundstück zur Erbpacht vergeben. Das geht aus einer Anfrage an die Stadtverwaltung hervor.“

Heike Ahnert äußert sich enttäuscht: „Mir ist völlig unverständlich, wieso die Stadtverwaltung beinahe zwei Jahre benötigt, um eine entsprechende Ausschreibung des Grundstückes vorzunehmen. Wiederholt bleibt ein Schulbauvorhaben im Geschäftsbereich des Grünen Baubürgermeisters hängen. Damit wird ein wichtiges Projekt ohne Not verzögert und dem Träger geht wertvolle Zeit verloren. Ein unnötiger Verzug, den wir uns in Dresden weder beim Bau öffentlicher noch freier Schulen leisten können", so Heike Ahnert. "Derzeit muss die Stadtverwaltung Schulsanierungen mangels Auslagerungsstandorten sogar verschieben!"

Peter Krüger, Stadtrat aus Tolkewitz, ist empört: „Der Grüne Baubürgermeister setzt ganz klar die falschen Prioritäten. Die verspätete Ausschreibung ist ein Unding und durch nichts zu rechtfertigen. Ein solches Behördenversagen untergräbt das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Verwaltung und ist das Gegenteil von Bürgernähe.“