02. August 2017

Ahnert: Schulnetzplan - Gymnasium Prohlis, BSZ und Gymnasium nach Gorbitz

Sachliche Debatte mit Fakten statt hektischer Spekulationen!

Die Presseberichterstattung zum Entwurf des Schulnetzplans kommentiert die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Heike Ahnert, wie folgt:

„Ein Schulnetzplan muss gesamtstädtisch funktionieren. Sich jetzt auf einzelne durchgestochene Aspekte zu stürzen und diese hektisch zu kritisieren, ist wenig sinnvoll. Trotz der hohen Dynamik in der Schülerschaft ist durch den Schulnetzplan auch langfristig für jeden Schüler ein Platz unter guten Bedingungen abzusichern – und zwar gesamtstädtisch. Warten wir doch also erst einmal ab, was tatsächlich in der Vorlage steht, deren Vorstellung für den 9. August angekündigt wurde. Danach sind sachliche Diskussionen gefragt.

Wir werden die Schülerzahlen und Gründe für Veränderungen am Schulnetzplan genau prüfen. Unsere Ausgangsposition bleibt dabei unverändert und wurde auch einstimmig vom CDU-Kreisparteitag bestätigt: Ein Gymnasium im Dresdner Osten, vorzugsweise an der Boxberger Straße sowie der Verbleib des BSZ für Wirtschaft „Franz Ludwig Gehe“ am Leutewitzer Ring in Gorbitz. Hier steht die Stadt sowohl bei der Schülerschaft als auch bei den Lehrern im Wort.

Ich könnte mir vorstellen, dass wir bei Bedarf an das BSZ Gehe in Gorbitz ein berufliches Gymnasium anschließen und so im Osten und im Westen die Möglichkeit für eine gymnasiale Ausbildung schaffen.

Im Übrigen sind mir die Tränen, die Linke, SPD und Grüne gerade vergießen, etwas zu theatralisch. Wenn die drei Fraktionen das wirklich gewollt hätten, könnte ein Gymnasium Prohlis jetzt bereits Realität sein. Wir sollten daher den Theaterdonner etwas zurückfahren und uns mit der Vorlage in den nächsten Wochen intensiv aber sachlich auseinandersetzen.“

Dresden, den 2. August 2017