21. August 2018

Ahnert: „Ersatzneubau eröffnet Zukunftsperspektiven“

CDU-Bildungspolitikerin will Neubau für 33. GS und Robinsonschule prüfen

 

 

Für die heutige Sitzung des Bildungsausschusses kündigt die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, Heike Ahnert, einen Änderungsantrag zum gemeinsamen interfraktionellen Antrag „Sanierungsplanung für alle A-priorisierten Schulen und kurzfristige Mängelbeseitigung im Objekt Marienberger Straße 7“ an. Die CDU-Fraktion will den Oberbürgermeister beauftragen, bis. 30. November 2018 ein strategisches Konzept zur Sanierung der A-priorisierten Schulen inkl. Turnhallen zu erarbeiten sowie zu prüfen, ob auf dem Schulgelände Marienberger Straße ein Ersatzneubau für das sanierungsbedürftige Schulgebäude errichtet werden kann, in dem Schüler der 33. Grundschule und der Robinsonschule unterrichtet und betreut werden sollen.

„Im sanierungsbedürftigen Schulgebäude an der Marienberger Straße 7 lernen derzeit Kinder der 33. Grundschule sowie Schüler der Robinsonschule mit geistiger Behinderung unter schlechten Lern- und Arbeitsbedingungen. Wir sind uns einig, dass an diesem Standort dringender Handlungsbedarf besteht“, so Heike Ahnert.

„Der vorliegende Antrag zielt weiterhin auf eine zügige Beseitigung der Mängel am sanierungsbedürftigen Plattenbau, geht inhaltlich jedoch über den interfraktionellen Antrag hinaus. Ich bin der Überzeugung, dass mit einem Ersatzneubau vor Ort den Schülern und Lehrern beider Schulen besser und schneller geholfen ist, als mit einer Sanierung des alten DDR-Plattenbaus allein. Für einen solchen Neubau spricht zum einen“, so argumentiert Ahnert, „dass wir den Schülern – insbesondere den Kindern mit besonderen Lernschwierigkeiten – eine Komplettsanierung im Bestand nicht zumuten wollen. Damit wäre diese Baumaßnahme zeitlich unabhängig von einem Auslagerungsstandort realisierbar. Zum anderen ist bereits heute absehbar, dass die Robinsonschule auf der Schweizer Straße auch in Zukunft keine ausreichenden Platzkapazitäten bietet, um alle Kinder unterzubringen.“

„Im Rahmen der Schulnetzplanung war die wichtige Frage offen geblieben, wie und wo zukünftig die steigende Zahl von Kindern mit geistiger Behinderung beschult werden kann“, erklärt Ahnert. „Ein Ersatzneubau wäre die Lösung und böte auch diesen Kindern und ihren Familien eine tragfähige Zukunftsperspektive, gleiches gilt für die Schüler der 33. Grundschule.“

„Wir wünschen uns“, so erklärt Heike Ahnert abschließend, „dass wir mit dem notwendigen Prüfauftrag einen Prozess anschieben, der den Schülern vor Ort hilft. Zugleich fordern wir auch für alle anderen Schulen in vergleichbar schlechtem Zustand ein strategisches Konzept, um mittelfristig alle dringenden Sanierungsfälle angehen zu können. Darin sollen verschiedene Varianten für die vollständige Einordnung aller besonders sanierungsbedürftigen Schulbauten und Turnhallen dargestellt werden. Das sind wir den Schülern und Lehrern unserer Stadt schuldig.“

Dresden, den 21. August 2018