03. Mai 2018

Flemming: Wohnungsbau in Dresden breiter aufstellen

Versagen der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft von RRG heißt: Umdenken!

Die Spatzen pfeifen es schon länger von den Dächern – nun gibt es den Beleg „schwarz auf weiß“: Die durch die rot-rot-grüne Stadtratsmehrheit gegründete kommunale Wohnungsbaugesellschaft WiD wird vor Ende 2019 keine einzige Wohnung gebaut haben. Ingo Flemming, wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, fühlt sich damit in seinen Prognosen bestätigt:

„Die einfache Wahrheit hinter dieser Entwicklung ist, dass sie unsere Fraktion genau so vorhergesagt hat. Die Bündelung aller wohnungspolitischen Ressourcen – vor allem eben Personal, Grundstücke und Geld – in nur einer einzigen Maßnahme war und ist grundverkehrt. Eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft kann im besten Fall nur ein Baustein einer funktionierenden Wohnungspolitik sein, RRG hat diese aber zur ‚eierlegenden Wollmilchsau‘ erklärt und alle anderen Maßnahmen nicht zugelassen.
Ich erinnere dabei vor allem an die durch RRG verhinderten Grundstücksverkäufe an verschiedene Dresdner Wohnungsgenossenschaften vor zweieinhalb Jahren. Ohne diese Verhinderungstaktik stünden, durch die Genossenschaften gebaut, bald mehrere Hundert neue Wohnungen – die Bilanz von Rot-Rot-Grün lautet bisher exakt Null. Keine einzige Sozialwohnung ist gebaut und keinem einzigen Menschen damit geholfen.“

Ingo Flemming ist davon überzeugt, dass die linke Stadtratsmehrheit sich mit ihrer Taktik ordentlich verhoben hat und nun bald die Schuldfrage stellen wird, um den „Schwarzen Peter“ anderen zuzuschieben und vom eigenen Versagen abzulenken. Diese Rechnung werden die Dresdnerinnen und Dresdner RRG aber nicht durchgehen lassen, meint der Wohnexperte:

„Die Dresdner erinnern sich sehr genau daran, wie voll vor allem die LINKE im Kommunal-wahlkampf 2014 den Mund genommen hat und sie sehen auch, was bisher abgeliefert wurde: Nichts. Wir hingegen haben stets betont, dass wir den privaten und genossenschaftlichen Wohnungsbau fördern wollen, da der Effekt der kommunalen Gesellschaft nur sehr marginal sein würde. RRG hat sich aber für diese eingleisige Variante entschieden bzw. ein stumpfes Schwert gezückt. Wir können als Dresdner froh sein, dass noch zahlreiche private Investoren wirklich Wohnungen schaffen“, so Ingo Flemming.

Dresden, den 03. Mai 2018