Zollhof Washingtonstrasse 20

Zollhof Dresden: Verwaltung versagt, während Stadträte an Lösungen arbeiten

CDU-Fraktion übt scharfe Kritik am Vorgehen der Stadtverwaltung

Seit Jahren sind die Verkehrsprobleme rund um den Zollhof an der Stauffenbergallee bekannt. Aktuell hat sich die Situation nur entspannt, weil dank SachsenEnergie und Zollamt während der Baumaßnahmen an der Stauffenbergallee ein Interims-Vorstauplatz am Hammerweg eingerichtet werden konnte.

Der Verwaltungsvorschlag für einen Zollhof mit Vorstauplatz an der Washingtonstraße wird seit Jahren vom Stadtbezirksbeirat Pieschen und dem Bauausschuss aus guten Gründen abgelehnt.

Dazu Veit Böhm, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:
„Die Verwaltung will das Verkehrschaos an den wichtigen Verkehrsknotenpunkt Elbepark verschieben. Dafür gibt es seit Jahren und wird es auch in Zukunft keine Zustimmung im Stadtrat geben. Auf die Frage, wie das Vorhaben finanziert werden soll, bleibt Bürgermeister Kühn die Antwort schuldig. Immerhin stehen für den Grundstückserwerb und Baukosten ca. 8 Mio. Euro im Raum. Daher hat der Bauausschuss etliche Alternativen vorschlagen. Diese wurden halbherzig geprüft und seitens der Verwaltung gab es bisher auch kein Konzept wie nach Abschluss der Bauarbeiten und Wegfalls des Interimsparkplatzes der Zollverkehr organisiert werden soll.“

Die CDU-Fraktion ist daher mit vielen Akteuren im Gespräch, um für die Anrainer der Staufenbergallee und den Zollhof eine kurz- und langfristige Perspektive zu beraten.
Im Ergebnis ist Veit Böhm optimistisch, das Verkehrschaos zu stoppen
„Wir haben in den letzten Wochen gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Lars Rohwer, dem Zoll und der SachsenEnergie Gespräche geführt. Ziel war es zuvorderst, die aktuell gut funktionierende Lösung fortzusetzen. Im Ergebnis konnten wir der Verwaltung erfolgsversprechende Vorschläge vorgelegen.

Es ist daher völlig unverständlich, dass seitens der Verwaltung jetzt als Schuldige der Stadtrat ausgemacht wird. Hier hat der Bereich von Bürgermeister Kühn seine Hausaufgaben nicht gemacht. Wir erwarten, dass jetzt alle Kräfte in der Stadtverwaltung, beim Zoll und der SachsenEnergie gemeinsam an der Fortsetzung einer Interimslösung für die nächsten Jahre am Hammerweg arbeiten und dafür notwendige Grundstücksfragen unverzüglich geklärt werden.“