Erfolg für Vernunft und Steuerzahler
In der Stadtratssitzung im Dezember 2025 hat der Dresdner Stadtrat auf Initiative der CDU-Fraktion die weitere Ausrollung der umstrittenen Fahrradzähler („Fahrradbarometer“) gestoppt. Damit wurde ein kostspieliges Prestigeprojekt beendet, das keinen messbaren verkehrlichen Nutzen hatte, aber den städtischen Haushalt massiv belastet hätte.
Nach Planungen der Verwaltung hätte die Ausweitung der Fahrradzähler Kosten in einem hohen sechsstelligen Bereich verursacht. Diese mehreren hunderttausend Euro konnten durch den Beschluss des Stadtrates eingespart werden. Die CDU-Fraktion hatte frühzeitig davor gewarnt, in Zeiten knapper Kassen Geld für Symbolpolitik statt für echte Verkehrsprobleme auszugeben – mit Erfolg.
Dazu Veit Böhm, umweltpolitischer Sprecher:
„Selbstverständlich muss die Verwaltung Verkehrsmengen zählen. Aber ob dies mit einem Display erfolgen muss und ob es angesichts der finanziellen Situation der Stadt der richtige Zeitpunkt ist, müssen wir verneinen. Mit der Umsetzung des Beschlusses sind wir zufrieden.“
Die Verwaltung bestätigte inzwischen, dass alle weiteren Planungen gestoppt wurden. Steuergeld wurde gesichert, Schaden vom Haushalt abgewendet. Bereits zuvor waren die Fahrradzähler öffentlich stark umstritten und sogar im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler gelandet.
Dieser Beschluss zeigt: Konsequente politische Arbeit wirkt. Die CDU setzt sich weiter dafür ein, dass öffentliche Mittel sinnvoll eingesetzt werden – für mehr Verkehrssicherheit, funktionierende Infrastruktur und Lösungen mit echtem Mehrwert für die Dresdnerinnen und Dresdner.
Presseecho:
DNN: Dresden bekommt (nur) noch ein neues Fahrradbarometer (€)