Margon Arena 5

Sanierung der Margon-Arena längst überfällig

verfasst am 22.04.2026
Margon Arena CH Krueger

Bundesförderung sorgt für etwas Luft zum Atmen im zu knappen Sportetat

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute die erste Tranche des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS), die sogenannte Sportmilliarde, freigegeben. In Dresden wird die „Sanierung der Margon-Arena-Sporthalle“ unterstützt. Für die Maßnahme ist eine Bundesförderung von 2.250.000 Euro vorgesehen. Die gegenwärtig geplanten Gesamtkosten der vorgesehenen Sanierung im Bestand liegen bei 5.000.000 Euro.

Dazu Anke Wagner, sportpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion:
„Es ist ein großer Erfolg und enorm wichtig für den Sport in unserer Stadt, dass Dresden bereits jetzt im Rahmen der ersten Tranche der ‚Sportmilliarde‘ Fördermittel erhält. Gerade im Kontext des mehrfach überzeichneten Budgets ist dies auch ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung Dresdens als Sportstadt. Für die Margon-Arena wurden nun vom Bund 2,25 Millionen Euro bewilligt. Das seit Jahren überfällige Projekt wurde also mit dem vollständig beantragtem Förderanteil abgebildet.

Dies schafft finanzielle Planungssicherheit im Projektbudget und sorgt für eine gewisse finanzielle Entlastung. Ja, die Bundesförderung verschafft etwas Luft zu Atmen. Trotz der für das Einzelprojekt Margon Arena absolut positiven Nachricht aus Berlin gilt weiterhin: Die Decke bleibt in der Gesamtschau des grundsätzlich zu knappen Investitionsbudgets im Vergleich zu den tatsächlichen Bedarfen im städtischen Sportetat weiterhin zu kurz. Deshalb muss der sich mit der Bundesförderung ergebende Spielraum im und für den Sport gesichert bleiben.

Abschließend möchte ich betonen: Die hocherfreuliche Bewilligung ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen und gezielter Teamarbeit von Stadt-, Landes- und Bundespolitik. Denn trotz enorm hoher Nachfrage konnte Dresden in Tranche 1 berücksichtigt werden. Dank gebührt deshalb allen mitwirkenden Akteuren der verschiedenen Ebenen. Dazu gehören unter anderem der zuständige Sportbürgermeister mit seinem fraktionsübergreifenden Werben für unsere Anträge ebenso wie die Dresdner Bundestags- und Landtagsabgeordneten oder wir als Stadträte. Da sind viele, viele Gespräche geführt worden in den letzten Monaten. Gemeinsam ist es gelungen, den Haushaltsausschuss zu überzeugen und die Bewilligung zu bekommen. Es ist wirklich ein Erfolg, dass wir trotz mehrfacher und extrem hoher Überzeichnung des Bundesprogramms bereits jetzt zum Zuge kommen und damit auch hier vor Ort wirklich was bewegen können.“