Am Samstag besuchte unser jugendpolitischer Sprecher und Stadtrat vor Ort, Johannes Schwenk, das Nachbarschaftsfest im „Haus der Brücke“ in Dresden und wurde sofort von einer offenen und freundlichen Atmosphäre empfangen. Schon beim Ankommen war zu spüren, dass es hier vor allem um Begegnung und Miteinander geht. Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen, Familien mit Kindern und Nachbarn aus der Umgebung kamen ins Gespräch und bewegten sich neugierig zwischen den verschiedenen Angeboten.
Die Veranstaltung wurde musikalisch von einer Blaskapelle eröffnet, was dem Fest gleich zu Beginn einen lebendigen und festlichen Charakter verlieh. Danach verteilte sich das Geschehen auf verschiedene Bereiche im und um das Haus. Besonders angenehm war, dass man überall spontan stehen bleiben, zuschauen oder selbst mitmachen konnte.
An den Informationsständen stellten sich verschiedene Vereine und Initiativen vor. Dabei bekamen die Besucher einen guten Eindruck davon, wie vielfältig die Arbeit im Haus der Brücke ist. Viele der Engagierten waren offen für Gespräche und erklärten ihre Projekte mit großer Begeisterung.
Parallel dazu lief ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. Es gab mehrsprachige Lesungen, die vor allem bei Familien mit Kindern gut ankamen, sowie später auch ein kleines Filmprogramm. Ein besonderes Highlight war ein Schach-Simultanturnier, bei dem ein erfahrener Spieler gegen mehrere Gegner gleichzeitig antrat – das zog viele interessierte Zuschauer an.
Auch für Kinder und Kreative war einiges geboten: Bastelangebote und Mitmachaktionen luden dazu ein, selbst aktiv zu werden. Dadurch wirkte das Fest nie wie eine reine Vorführung, sondern eher wie ein gemeinsames Erlebnis, bei dem alle eingebunden waren.
Was uns besonders gefallen hat, war die ungezwungene Stimmung. Es ging nicht um große Inszenierung, sondern um echtes Kennenlernen, Austausch und gemeinsames Erleben. Man konnte einfach von einem Angebot zum nächsten schlendern, Gespräche führen und neue Eindrücke sammeln.
Insgesamt war das Nachbarschaftsfest ein gelungenes Beispiel dafür, wie kulturelle Vielfalt und nachbarschaftliches Miteinander auf einfache, aber wirkungsvolle Weise zusammengebracht werden können.