Die Beteiligung der Dresdnerinnen und Dresdner an der Bürgerbefragung und unsere vielen Gespräche verdeutlicht das große Interesse an der zukünftigen Brückenlösung und verdient besondere Anerkennung. Die Ergebnisse zeigen auch deutlich, dass bei den allermeisten Dresdner keine Verringerung der Anzahl an Fahrspuren gewünscht wird.
„Gleichzeitig spricht das Ergebnis eine klare Sprache: Der Entwurf von FHECOR/TSSB/UKL wurde mit Abstand zum Favoriten der Bürgerinnen und Bürger gewählt“, erklärt Bettina Kempe-Gebert, baupolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.
Veit Böhm, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, ergänzt: „Dieses Ergebnis hat für den weiteren Entscheidungsprozess ein besonderes Gewicht. Neben dem klar erkennbaren Bürgerwillen werden jedoch auch die Empfehlungen der Expertenkommission, die aktualisierten Kostenprognosen sowie die die Einschätzung der Wirtschaftlichkeit und der Faktor Schnelligkeit sorgfältig berücksichtigt.“
Um eine möglichst fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen, wurden darüber hinaus alle vier Planungsbüros gebeten, ihre Entwürfe den Mitgliedern der CDU-Fraktion nochmals ausführlich vorzustellen und Fragen zu beantworten.
Bettina Kempe-Gebert zum weiteren Verfahren: „Auf dieser Grundlage wird die Fraktion nach der Sommerpause eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen. Dann geht es in die Gespräche mit den anderen Fraktionen. Damit Dresden schnell seine leistungsfähige Carolabrücke zurückerhält, muss der Stadtrat am 3. September abschließend entscheiden. Das ist unsere gemeinsame Verantwortung.”