Fernwaerme Augustusbruecke Klein

Keine Stadtkosmetik auf Kosten der Kunden

verfasst am 14.01.2026

Der Einsturz der Carolabrücke hatte zur Folge, dass auch eine von zwei zentralen Fernwärmetrassen in die Dresdner Neustadt schlagartig unterbrochen wurden. Die Interimslösung geht derzeit über die Augustusbrücke und ist einigen offenbar ein Dorn im Auge. Dies geht so weit, dass ein Rückbau noch vor Fertigstellung einer Alternativlösung gefordert wird.

Dazu Veit Böhm, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und Mitglied des Bauausschusses:
"Das Thema Fernwärmeleitung sollte im Zusammenhang mit Planung und Bau der Carolabrücke betrachtet werden. Natürlich ist es wünschenswert, dass als bald die Rohre von der denkmalgeschützten Augustusbrücke rückgebaut werden. Entsprechende zeitliche Festlegungen sind zum jetzigen Zeitpunkt, wo noch keine Planungsvorschläge für die Brücke vorliegen, wenig zielführend.“

Die Fernwärmeleitung ist Bestandteil der Aufgabenstellung Carolabrücke. Als CDU-Fraktion fordern wir, die Brücke schnellstmöglich zu bauen und wir werden deshalb keinen Zeitverzögerung zulassen.

Alternativ wurden seitens der SachsenEnergie im Vorfeld geprüft, per Düker Leitungen unter der Elbe zu platzieren. Aus Kostengründen wurde dies verworfen, schließlich wollen wir Wohnen in Dresden bezahlbar bleiben lassen. Das würde aber auch bedeuten, dass die Rohre dann bis mindestens 2031 liegen bleiben.