CDU-Fraktion fordert Vermeidung von Doppelstrukturen
Im September soll der Stadtrat das Schulkonzept für die Jugendkunstschule 2025-2035 beschließen. Dieses beinhaltet als einen wesentlichen Bestandteil auch die Erweiterung der Zielgruppen, es sind künftig verstärkt Angebote für die Generation 55+ geplant. Ein neuer Stellenplan, der Bestandteil des Konzeptes ist, sieht eine erhebliche Erhöhung des Personalbestandes vor. Die CDU-Fraktion kann diesen Weg nicht mitgehen und schlägt deshalb vor, die Jugendkunstschule zum 01.01.2027 in die Strukturen der Volkshochschule Dresden zu überführen.
Mario Schmidt, kulturpolitischer Sprecher unserer Fraktion, erklärt dazu:
„In Zeiten, in denen auch die Kultur aufgrund der finanziellen Herausforderungen unter Druck gerät, ist es notwendig, Strukturen zu überprüfen. Es gilt, Doppelstrukturen zu vermeiden. Seit Jahren bespielen Volkshochschule und Jugendkunstschule das Segment Kinder und Jugendliche parallel. Die Volkshochschule ist als Ort des lebenslangen Lernens zudem der richtige Partner für Angebote an alle Generationen. Dazu gehören auch die
Angebote der kulturellen Bildung.
Die Überführung der Jugendkunstschule in die bestehenden Strukturen der Volkshochschule ist aus unserer Sicht der richtige Weg, um die Angebote durch Synergieeffekte langfristig zu sichern. Wir brauchen nicht immer mehr Personal in Verwaltungsstrukturen, sondern Optimierungen im Einsatz von Ressourcen.“
Mit unserem Ersetzungsantrag wollen wir den Oberbürgermeister beauftragen, die Überführung der Jugendkunstschule in die Strukturen der Volkshochschule Dresden e.V. zum 01.01.2027 zu prüfen und dem Stadtrat eine entsprechende Vorlage zum Beschluss vorzulegen. Den Ersetzungsantrag bringen wir in der nächsten Sitzung des federführenden Kulturausschusses am 02.09.2025 (nichtöffentlich) ein. Danach wird der Stadtrat in seiner Sitzung am 18.09.2025 final darüber entscheiden.