CDU-Fraktion setzt sich für bürgernahe und verantwortungsvolle Infrastrukturplanung im Dresdner Norden ein
Die CDU-Fraktion im Stadtbezirksbeirat Klotzsche hat einen Antrag zur geplanten Verlegung der 110-kV-Leitungen durch Rähnitz eingereicht. Der Antrag basiert auf einer umfassenden Zuarbeit der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die sich intensiv mit den konkreten Bedingungen vor Ort auseinandergesetzt und alternative Verlegungsrouten erarbeitet haben. Die Bürger haben dabei nicht nur technische und bauliche Aspekte geprüft, sondern auch die Auswirkungen auf die Lebensqualität, den Naturschutz und die Sicherheit der Anwohner beleuchtet.
Der Antrag wurde in der Sitzung des Stadtbezirksbeirats Klotzsche einstimmig angenommen. Die CDU-Fraktion dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit.
Bettina Kempe-Gebert, Stadtbezirksbeirätin in Klotzsche und baupolitische Sprecherin der CDU-Fraktion:
„Die intensive Zuarbeit der Bürgerinnen und Bürger war für unseren
Antrag von unschätzbarem Wert. Sie haben mit großem Sachverstand und
viel Engagement alternative Trassenführungen entwickelt und die Probleme
der aktuellen Planung klar benannt“, betont Bettina Kempe-Gebert.
„Wir erwarten, dass die Stadtverwaltung die vorgeschlagenen
Alternativen ernsthaft prüft und die Bürger frühzeitig und transparent
in die weiteren Planungen einbezieht. Es darf nicht sein, dass
Infrastrukturprojekte zu Lasten der Anwohner und Grundstückseigentümer
gehen, ohne dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.
Besonders wichtig ist uns, dass die Belange der Anwohner – wie
Zugänglichkeit zu den Grundstücken, Schutz vor Lärm und Erschütterungen
sowie gesundheitliche Aspekte – bei der Planung und Umsetzung
berücksichtigt werden. Die Bürgerinformation und -beteiligung muss von
Anfang an strukturiert und nachvollziehbar erfolgen.“
Die CDU-Fraktion setzt sich weiterhin für eine verantwortungsvolle und bürgernahe Infrastrukturentwicklung in Dresden ein. Der Antrag fordert unter anderem:
- den sofortigen Stopp der aktuellen Planung
- die Prüfung alternativer Trassenverläufe, insbesondere entlang der Industriewasserleitung
- Die Vermeidung von Leitungsführungen über Privatgrundstücke und enge Anliegerstraßen.
- Die Schaffung des notwendigen Bauraums im Gewerbegebiet „An den Ellerwiesen“.
- Eine umfassende und transparente Bürgerinformation sowie strukturierte Bürgerbeteiligung.
„Wir stehen für eine Planung, die die Interessen der Bürger ernst nimmt und nachhaltige Lösungen für die Stadt und ihre Bewohner schafft“, so Kempe-Gebert abschließend.
Im Dresdner Nordern entstehen zukunftsweisen Industrieanlagen, die umfangreiche Medienanbindungen benötigen. Leider ist dieses Vorgehen der Sachsen Energie nicht das erste Mal, in dem Planungen im stillen Kämmerlein erstellt werden und den Bürgern dann als alternativlose Lösung vorgelegt wurde, die sofort bestätigt werden müsste. Auch durch die Gartenstadt Hellerau sollte eine 110kV-Leitung gelegt werden. Die Trassenführung konnte auf Grund intensiver Bürgerbeteiligung und Unterstützung der CDU-Mitglieder des Stadtbezirksbeirates Klotzsche nun außerhalb des Denkmalgebietes geplant werden.
Wir werden uns auch weiterhin für eine Vorabbeteiligung der Bürger bei großen Infrastrukturprojekten im Dresdner Norden einsetzen.
DNN: Starkstromleitung durch Rähnitz: Stadtbezirksbeirat fordert Planungsstopp (€)