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Ahnert: "Erster Runder Tisch Schulessen war gute Runde!"

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"Wir müssen Spielräume finden, ohne den Haushalt zu überfordern!"

Die Preise beim Schulessen sind in den letzten Monaten durch die allgemeine Teuerung explodiert. Für Familien wird die finanzielle Belastung immer größer, doch auch die Anbieter müssen die gestiegenen Produktions- und Beschaffungskosten sowie die ungeplante Erhöhung des Mindestlohnes ausgleichen.

Schulbürgermeister Jan Donhauser hat zur Lösungsfindung einen Runden Tisch mit Vertretern von Stadt, Caterern, Eltern und Kommunalpolitikern Leben gerufen, der im Oktober 2022 erstmals zusammenkam.

Lösungsansätze können ein besonders günstiges Essen unter den täglichen Wahlessen sein, aber auch die städtische Unterstützung bei den steigenden Betriebskosten für die Anbieter sein.

Für unsere Bildungspolitikerin Heike Ahnert war der Auftakt eine "gute Runde".

"Der Austausch hat das Verständnis füreinander gefördert, das wird bei der Vereinbarung und vor allem der Umsetzung von Maßnahmen helfen. Änderungen im Personaleinsatz, Pausenzeiten, Konzessionsverträge und Ausschreibungen können Teile neuer Lösungsansätze sein. Ebenso ein besonders günstiges Essen unter den täglichen Wahlessen, wie es der Kreiselternrat angeregt hat. Auch die Entlastung der Anbieter bei den Betriebskostenpauschalen ist denkbar. All das wird nun geprüft.

Unser Ziel ist es, dass das Schulessen bezahlbar und qualitativ hochwertig bleibt, jedes Kind soll an der Essensversorgung teilnehmen können. Im Rahmen unserer Möglichkeiten können wir als Stadt, das hat schon die erste Runde gezeigt, auch unseren Beitrag leisten – das sollten wir tun.

Als Kommune sind wir aber das schwächste Glied im deutschen Verwaltungsgefüge – eine spürbare Entlastung überfordert unsere Möglichkeiten. Hier ist die Bundespolitik in der Pflicht, wirksam Familien zu unterstützen. "

Der nächste Runde Tisch findet am 7. November 2022 statt.

© Bildquelle: www.lbs-gg.de