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Flemming: Wir halten den Druck auf dem Kessel für Klettern im Südpark

Nach dem Aus im Plauenschen Grund brauchen die Kletterer eine schnelle Lösung

Seit 2014 hatten behinderte Kletterer im Plauenschen Grund an einer selbst errichteten "Prothesenwand" ihren Sport ausgeübt. Sie hatten Haltegriffe angebracht und waren so auf einem in Europa einzigartigen Areal geklettert.

Inzwischen ist die Stadt Eigentümer des Gebietes und hat den Plauenschen Grund für Kletterer gesperrt. Grundlage ist ein Naturschutz-Gutachten, wonach die Zauneidechse und eine seltene Schmetterlingsart beeinträchtigt sind. Kletterer, Sächsischer Bergsteigerbund und Stadt liegen im Clinch.

Eine gute und schnelle Lösung ist der Südpark, sagt unser Stadtrat Ingo Flemming:

"Das neu entstehende Gebiet zwischen Berg- und Passauer Straße sowie Nöthnitzer Straße und Südhöhe wäre die ideale Alternative für einen Freizeitsport wie das Klettern.

Der Stadtrat hat gerade die Aufstellung des Bebauungsplanes beschlossen. Und wir als CDU haben uns dafür eingesetzt, dass Vereins- und Individualsport sich hier etablieren können. Und damit könnte eine Kletterwand für Behinderte hier mit Mitteln aus dem Stadtbezirksbeirat Plauen schnell geplant werden. Dafür werden wir uns stark machen.

Wir akzeptieren nicht, dass der Südpark erst langfristig den Kletterern zur Verfügung stehen könnte. So hatte ja das Rathaus argumentiert."

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